Der Bastard. Nicht von schlechten Eltern.

Der flauschigste Avatar der Welt.

eingenickt_rawr

Der eine oder andere wird vielleicht wissen, dass ich es war, der vor einiger Zeit den Avatar für @eingenickt zeichnete. Als kleines Dankeschön erreichte mich vor ein paar Tagen dieser kleine, putzige RAWR, den Nick von Bracka anfertigen ließ. Grosse Klasse! Ein herzliches Dankeschön an Nick und meine Verneigung für die Leistung von Bracka, meine Zeichnung in ein kleines Stück Flausch zu verwandeln.

Spontankauf.

nuhr

Heute Mittag hatte ich einen Termin in der Innenstadt, und weil ich mir nicht sicher war, wie gut und schnell und weit entfernt ich einen Parkplatz finden würde, fuhr ich dementsprechend frühzeitig los und war dann eine halbe Stunde zu früh vor Ort. Ich nutzte die Zeit, um dem guten alten Buchladen um die Ecke einen Besuch abzustatten. Ein Buchladen, der schon in der Innenstadt ansässig ist, seit ich denken kann, allerdings vor einer Weile sein Ladenlokal wechseln musste, nachdem nur einen Katzenwurf weiter eine Filiale des Mayerschen Buchimperiums eröffnet hatte. Aber wenn ich in der Stadt bin und mir mal ein Buch kaufe, was leider nur noch sehr selten vorkommt, dann hier, in diesem kleinen, gemütlichen Buchladen.

Ich hatte kein bestimmtes Buch im Kopf, wollte einfach nur ein wenig Zeit totschlagen und war leider nur einer von zwei Kunden im Geschäft, denn es war Mittagszeit. Leider, weil ich es nicht mag, wenn ich als einziger Kunde in einem kleinen, übersichtlichen Geschäft ständig den Blicken der gelangweilten Verkäuferin ausgesetzt bin, die mich bereits beim Betreten des Geschäfts fragte, ob sie mir helfen könnte und deren Frage ich verneinte und ihr erklärte, ich wollte mich nur ein wenig umschauen. Dennoch beobachtete sie mich, während ich an den Regalen vorbeischlenderte, ohne nach etwas speziellem zu suchen, weil sie hoffte, dass ich eventuell ihre Hilfe brauchen und ein bisschen Schwung in den Leerlauf der Mittagszeit bringen könnte.

Dieter Nuhrs Buch lag auf einem kleinen Tisch und fiel mir aufgrund seiner Covergestaltung ins Auge. Ich las kurz den Klappentext und überflog ein paar Absätze. Ich hätte mich auch in den riesigen Ledersessel fläzen und ein paar Seiten oder gar ein ganzes Kapitel lesen können, aber ich konnte mich ja nicht in der Anonymität der Masse verstecken und entspannt lesen, weil einfach keine Masse vorhanden war und ich den Blick der Verkäuferin auf mir spürte, worunter meine Fähigkeit litt, mich zu entspannen oder unbehelligt zu sein. Und ausserdem hatte ich ja auch noch einen Termin.

Ein paar Sekunden mussten also ausreichen, um mir einen Eindruck zu machen. Scheinbar geht’s darum, dass Nuhr sich um die ordinären Dinge des Lebens und den seltsamen Umgang der meisten Menschen mit eben diesen befasst. Ich mag sowas. Dieses genaue Hinschauen und das Aufzeigen der Banalität und Stupidität des Lebens und der Menschen. Nuhr ist nicht einfach nur ein Comedian, sein Humor ist nicht der typische, der einen zum Schreien bringt. Es ist dieser Humor, der von hinten herum angeschlichen kommt und einen selbstkritisch schmunzeln lässt. Ich mag das und bin gespannt auf Nuhrs perfekten Tag.

 

Die Top 200 der 90er – By 1Live

Letzten Sonntag gab’s beim Radiosender 1Live ordentlich einen mit dem Hammer vor die grauen Zellen. Da wurden nämlich den ganzen Tag nur Hits der 90er gespielt. Und zwar die beliebtesten. Ausgewählt von den Hörern des Senders, die für ihre Songs seit Tagen im Internet abstimmen konnten. Heraus gekommen ist die Top 200 Playlist mit Songs, die so manch einem von uns ein paar böse, peinliche, lustige oder auch traurige Erinnerungen in den Kopf gerufen haben, die wir möglicherweise lieber ganz weit dort hinten im letzten Jahrtausend gelassen hätten.

In den 90ern war ich irgendwas zwischen 11 und 19. Eine wirklich wilder Lebensabschnitt für einen jungen Menschen in einer wirklich wilden Zeit. Um all die Dinge, die ich erlebte und all die Hochs und Tiefs durch die ich ging hier niederzuschreiben, würde der Speicher meines Hosts vermutlich nicht ausreichen, aber es war eine wirklich wilde Zeit mit einer sehr breiten Spanne an Erfahrungen und Ereignissen, von denen ich nichts missen möchte, egal wie schlimm oder gut es damals war.

Wenn ihr auch Kinder der 90er seid und diese Zeit aktiv miterlebt habt, also nicht sabbernd im Maxi-Cosi oder heulend in der Sonnenblumengruppe im Kindergarten, sondern so, dass ihr euch auch an die Dinge erinnern könnt, die in dieser Zeit passiert sind, euer erster Kuss, der erste Sex, der erste Liebeskummer, das erste Bier, der erste Joint, die erste richtige Prügelei und vieles mehr, dann ist diese Playlist, die ich in Spotify anhand der offiziellen 1Live Playlist vom letzten Sonntag zusammengeklöppelt habe, möglicherweise genau das richtige für euch.

Hier und da fehlen leider ein paar Songs, hauptsächlich von so deutschen Grössen wie den Toten Hosen, den Ärzten oder Xavier Naidoo. Ich weiß nicht genau, woran das liegt, aber ich lebe ganz gut mit der Vorstellung, dass die Herrschaften sich einfach zu fein und ausserdem zu geldgeil sind, um ihre Musik für ehrliche, zahlende Menschen auf einer grossartigen Plattform zur Verfügung zu stellen. Sei’s drum. Ich habe dafür eine Handvoll Songs hinzugefügt, die in der Liste fehlten, meiner Meinung nach aber unbedingt dort hineingehörten.

Viel Spass beim Hören, erinnern und mentalen wegbrechen, ganz egal in welche Richtung. Apropos Richtung: Die Songs sind übrigens in umgekehrter Reihenfolge. Der letzte Song der Spotify-Playlist ist der erste Platz der 1Live Playlist. Also ist die Liste eigentlich richtig herum, weil man hört sich ja vom letzten Platz bis zum… Ach Nirvana… Äh… Nevermind…

Stillstand ist der Tod.

Und deswegen gibt’s heute ein neues Blogdesign auf die Augen. Das zweiunddrölfzigste, wenn ich richtig mitgezählt habe. Wieder etwas schlichter, wieder etwas aufgeräumter, wieder mit etwas weniger Gizmos und Krimskrams.

Podcasts sind ab sofort komplett ausgelagert und werden hier im Blog nicht mehr als Episoden gepostet, sondern schlicht und einfach nur noch als Link zur eigentlichen Podcast-Seite. Ganz einfach an der grünen Hintergrundfärbung des Posts zu erkennen.

Grau hinterlegte Posts sollen in Zukunft als kleine Statusupdates dienen. Dinge, die nicht in die 140 Zeichen von Twitter passen, für einen ausgewachsenen Blogpost dann aber doch zu kurz oder unbedeutend sind.

Unter der Haube ist das Erstellen von Beiträgen für mich jetzt noch ein wenig einfacher geworden. Ich werde nicht mehr so viele verschiedene Beitragsformate (Video, Audio, Bild, Link) nutzen, wie im letzten Theme, um das Gesamtbild etwas aufgeräumter erscheinen zu lassen.

Ansonsten weiß ich nicht, was ich zu einem neuen Design noch grossartiges schreiben soll. Dieser Blog hat schon so viele Optiken hinter sich und beinahe jedes Mal gab’s dazu viel Text und meist noch mehr Echo aus allen Richtungen (positiv wie negativ), dass ich das jetzt hier einfach mal so auf euch wirken lassen werde.

Einige der älteren Posts sehen wahrscheinlich nicht mehr besonders hübsch aus, da sie nicht ans neue Design angepasst sind. Das ist mir allerdings ziemlich egal und wird vielleicht in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive optimiert.

Ghost in the Shell Soundtrack live.

Wer mich kennt, der weiß wie sehr ich Soundtracks jeglicher Art liebe. Erst kürzlich habe ich mir mal wieder den Score von Alien 3 und Akira gegeben. Beste Hintergrundbeschallung bei Arbeiten am Computer. Hier nun 18 Minuten Ghost in the Shell, von Kenji Kawai, live vorgetragen. Einfach fantastisch. Die Drum-Solos bei Minute 11 und 15 haben für Gänsehaut gesorgt.

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