Und im Hintergrund singt Lana Del Rey irgendwas über sömmerlichen Traubensaft.
Bastard
Stillstand ist der Tod.
Podcasts sind ab sofort komplett ausgelagert und werden hier im Blog nicht mehr als Episoden gepostet, sondern schlicht und einfach nur noch als Link zur eigentlichen Podcast-Seite. Ganz einfach an der grünen Hintergrundfärbung des Posts zu erkennen.
Grau hinterlegte Posts sollen in Zukunft als kleine Statusupdates dienen. Dinge, die nicht in die 140 Zeichen von Twitter passen, für einen ausgewachsenen Blogpost dann aber doch zu kurz oder unbedeutend sind.
Unter der Haube ist das Erstellen von Beiträgen für mich jetzt noch ein wenig einfacher geworden. Ich werde nicht mehr so viele verschiedene Beitragsformate (Video, Audio, Bild, Link) nutzen, wie im letzten Theme, um das Gesamtbild etwas aufgeräumter erscheinen zu lassen.
Ansonsten weiß ich nicht, was ich zu einem neuen Design noch grossartiges schreiben soll. Dieser Blog hat schon so viele Optiken hinter sich und beinahe jedes Mal gab’s dazu viel Text und meist noch mehr Echo aus allen Richtungen (positiv wie negativ), dass ich das jetzt hier einfach mal so auf euch wirken lassen werde.
Einige der älteren Posts sehen wahrscheinlich nicht mehr besonders hübsch aus, da sie nicht ans neue Design angepasst sind. Das ist mir allerdings ziemlich egal und wird vielleicht in den nächsten Wochen und Monaten sukzessive optimiert.
Ghost in the Shell Soundtrack live.
Wer mich kennt, der weiß wie sehr ich Soundtracks jeglicher Art liebe. Erst kürzlich habe ich mir mal wieder den Score von Alien 3 und Akira gegeben. Beste Hintergrundbeschallung bei Arbeiten am Computer. Hier nun 18 Minuten Ghost in the Shell, von Kenji Kawai, live vorgetragen. Einfach fantastisch. Die Drum-Solos bei Minute 11 und 15 haben für Gänsehaut gesorgt.
Hallo Podlove!
Ziel war es, den Podcast mit all seinen mittlerweile 689 Episoden wieder für jedermann so einfach wie möglich zur Verfügung zu stellen. Also in einem sauberen Feed und via iTunes. Und so, dass man wirklich auf alle Episoden Zugriff hat. Auch wenn ich zugeben muss, dass die Anfänge wirklich mehr als peinlich waren. Aber die alten Star Trek Folgen sind ja auch eher gruselig und wurden trotzdem nicht ins ewige Feuer geworfen. Also wenn schon Lebenswerk, dann auch komplett.
Auch wenn ich das Ganze gerne so bequem und unauffällig wie irgend möglich gelöst hätte: Um die Maßnahme, die Podcastepisoden in eine komplett neue WordPress Installation einzuspielen, kam ich einfach nicht herum. Zu viel Durcheinander ist hier im Blog. Viele alte Folgen sind nicht verlinkt, der Feed ist für Blog und Podcast zusammen und ich traute mich nicht wirklich, auf dieses ganze, recht instabile Gebilde hier noch eine Podlove Installation zu werfen und alles auf links zu drehen. Daher also eine komplett neue WordPress-Seite nur für den Podcast, die euch aber erstmal gar nicht so sehr interessieren muss, denn die Folgen werden zum einen in iTunes und somit auch in eurem Podcatcher (beispielsweise Instacast) erscheinen und zum anderen auch hier im Blog verlinkt werden, so dass Blog und Podcast im Grunde doch noch eine Einheit bilden werden, was mir ziemlich wichtig ist.
Aber nun zu ein wenig technischem Kram. Was habe ich gemacht?
Zunächst mal habe ich mir alle meine 689 Podcast Episoden aus diversen Quellen zusammen gesucht. Hierzu zählten Internet, Dropbox, meine alten Strato-Server, externe Festplatten und Sicherungs-DVDs. Dann wurden alle Episoden einheitlich umbenannt und durchnummeriert und in einen Ordner gepackt. Dieser wurde dann auf meinen Uberspace hochgeschubst.
Als nächstes installierte ich in die neue WordPress-Installation den Podlove Publisher und nahm die nötigen Einstellungen vor. Hierzu zählte unter anderem auch, dass der Feed nicht begrenzt wird, damit auch wirklich alle Episoden zu jeder Zeit verfügbar sind. In Auphonic erstellte ich ein neues Preset und fügte die Option hinzu, dass beim Übertragen der bearbeiteten Dateien die Meta-Daten, welche ich in Auphonic eingebe, direkt mit der MP3 Datei in den neuen Ordner gelegt werden.
Die Meta-Daten waren übrigens ein Problem. Gut 30% meiner Podcast-Dateien habe ich gesichert, bevor ich Informationen wie Episodentitel oder Shownotes eingegeben hatte. Daher hatte ich einen ganzen Haufen MP3 Dateien, die nur eine Episodennummer hatten und ansonsten keinerlei Informationen enthielten, was ziemlich dumm war.
Kurz bevor ich schon wieder aufgeben wollte, kam mir Podster in den Sinn. Dort habe ich mich glücklicherweise vor einigen Jahren angemeldet. Der Account besteht noch immer, mein Podcast ist noch immer dort eingetragen und Podster hat in den letzten 4 Jahren fleissig alle meine Episoden eingetragen, so dass ich dort eine Liste von allen 689 Episoden mit Titeln und Shownotes hatte. Die habe ich mir mal eben in eine Textdatei kopiert.
Das war’s eigentlich schon. Jetzt kann ich alle Dateien, die ich auf dem Uberspace abgelegt habe, nach und nach durch Auphonic jagen, damit alle ein einheitliches Cover und einheitliche Meta-Daten wie z.B. Herausgeber und Copyright Informationen bekommen. Die teilweise noch vorhandenen Meta-Daten kann Auphonic leider nicht aus den Dateien lesen und einfügen, also muss ich meine Podster-Liste nehmen und Titel und Shownotes für jede Episode von Hand eingeben, was aber dank Copy&Paste sehr schnell und einfach funktioniert.
Glücklicherweise bietet Auphonic mittlerweile auch eine Batch-Verarbeitung an, weswegen ich die Episoden in 10er Blöcken bearbeite und sie dann an ihrem neuen Bestimmsort auf meinem Server abspeichere.
Das ist eigentlich schon die aufwendigste Arbeit. Denn das Erstellen der Einträge in WordPress für jede einzelne Episode ist dank guter Vorarbeit im Podlove Publisher ein Kinderspiel. Ich erstelle einfach eine neue Episode, gebe unter “Episode Media File Slug” nur die Episodennummer ein, klicke auf “Veröffentlichen” und fertig. Podlove übernimmt aus dem Auphonic-Meta-Info-File den Titel und die Shownotes und hängt die passende MP3 Datei unten dran und schon ist der entsprechende Eintrag online.
Natürlich sind für das Bearbeiten und Erstellen von 689 Episoden ein paar (sehr eintönige) Handgriffe nötig, aber weitaus weniger, als wenn man alle Episoden manuell in WordPress einbinden müsste. Eine Arbeit, die sich bei über 600 Episoden kein normaler Mensch machen würde. Natürlich könnte ich noch bei jedem Episodeneintrag das korrekte Datum der Veröffentlichung einstellen, aber das ist mir zu viel und zu unnötige Arbeit. Ich kopiere einfach das Datum aus den Podster Shownotes heraus und füge es mit in die neuen Shownotes ein. Fertig.
So weit so gut! Keine Nachteile?
Doch. Einer. Und ich hoffe, den kriege ich so unkompliziert über die Bühne, wie nur irgend möglich: Der Podcast bekommt einen neuen Feed. Und zwar einen komplett neuen. Das bedeutet, dass ich meinen bestehenden Podcast aus dem iTunes Verzeichnis löschen muss und ihn komplett neu einstellen werde. Ich werde das aber noch in den kommenden Folgen, im Blog und auch bei Twitter ausreichend kommunizieren, damit es auch ja jeder mitbekommt, rechtzeitig den neuen Podcast Feed zu abonnieren.
Es liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor mir, aber es geht wirklich schnell voran. Ich freue mich, wenn bald alle Folgen des Podcasts wieder online und verfügbar sind. Falls ihr noch Fragen zu meinem Vorgehen habt, einfach unten in die Kommentare.
Das Problem mit meinem Podcast-Feed.
Immer wieder erreichen mich Mails oder Tweets mit der Frage, ob und wo man denn die ganzen alten Folgen des Podcasts hören oder downloaden kann. Ich verweise dann gerne auf diesen Blogpost, welcher Links zu den ersten 500 Episoden enthält, die in 100er Päckchen als Zip-File heruntergeladen werden können.
Das ist zugegebenermaßen eine beschissene, aber leider zur Zeit die einzige Möglichkeit, an alte Episoden heranzukommen. Der Feed in iTunes bietet leider nur die letzten 40 Episoden an. Mehr ist zur Zeit nicht drin, da meine, mittlerweile völlig zerfickte RSS-Feed-Struktur, die um 3 Ecken herum und durch Feedburner läuft, ansonsten ihren Dienst quittiert. Ausserdem gibt’s im Moment nur einen Feed, sowohl für den Podcast als auch für meine Blogposts, was den Umgang und die Bearbeitung des Feeds nicht gerade einfacher macht. Und da Feedburner ja offenbar auch bald der Saft abgedreht wird, wird es so langsam aber sicher Zeit für mich, mir mal eine vernünftige Lösung zu suchen, um den ganzen Rotz irgendwie sauber und ordentlich und vor allem einfach für jeden zugänglich zu machen.
Die einzig wirklich sinnige Lösung besteht, soweit ich das zur Zeit beurteilen kann, darin, den Podcast und den Blog wieder zu trennen, zumindest, was die Feeds betrifft. Dabei wäre die eleganteste Lösung für den Podcast eine kleine Seite einzurichten, auf der die Episoden veröffentlicht werden. Eine Seite, die nicht weiter in den Vordergrund geschoben werden, sondern nur den Feed füttern soll. Die Posts für die einzelnen Episoden würde ich weiterhin hier im Blog veröffentlichen. Zusammen mit Auphonic und dem Podlove Webplayer ist es schliesslich kein Problem die Audiodateien in den Blog einzubinden, auch wenn sie auf einer anderen Seite liegen.
Klar soweit?
Das einzige Problem: Der unfassbare Aufwand, der betrieben werden müsste, um knapp 700 Podcast Episoden in ein neues WordPress-Blog mit dem Podlove Publisher (oder meinetwegen auch mit Podpress) einzupflegen. Mit ganz viel Pech könnten nichtmal die ID3 Tags aus den MP3s gelesen werden und man müsste für 700 Episoden jeden Post einzeln anlegen und schreiben. Das wäre ein ziemlicher pain in the ass.
Ich frage also mal alle, die ein wenig Ahnung haben:
Eine komplett neue WordPress Installation mit einem komplett neuen Feed für iTunes. Nur die Podcast Episoden. Im Idealfall mit Podlove. 700 Episoden liegen auf einem Server. Alle sollen in dem neuen iTunes Feed verfügbar sein, wobei ich sogar darauf verzichten könnte, das eventuell keine ID3 Tags für Shownotes o.Ä. verfügbar wären. Die Posts für dieses neue WordPress-Blog müssen optisch und inhaltlich auch absolut nichts her machen. Sie sollen nur als Plattform für den Feed dienen. Aufgehübscht wird das ganze wie gesagt später hier im Blog.
Machbar? Automatisierbar? Wenn ja: Wie? Wieviel Aufwand? Wie viel technisches Know-How muss ich da haben (zur Zeit hält es sich in Grenzen) Wer mag helfen? Wer hat Tipps oder andere, bessere Ideen? Ich bin für Rat- und Vorschläge jeder Art dankbar. Und für den Fall, dass ich mein Problem nicht deutlich genug erklärt habe: Gegen- oder Nachfragen gerne in die Kommentare oder per Mail an hello@derbastard.com.
Und ich wäre euch auch nicht böse, wenn ihr diesen Blogpost einmal um die Welt reichen würdet. Danke!
Jochen, welches ist die beste Foto-App für’s iPhone?
Ich werde oft gefragt, mit welcher Kamera ich die Fotos für meinen Blog mache, oder mit welcher Software ich die Bilder bearbeite. Die Fotos mache ich im Grunde immer mit meinem iPhone. Bis vor kurzem war es das iPhone 4S. Seit neuestem ist es das iPhone 5. Und genau da liegt der Hase im Peffer.
Zur Bearbeitung nutze ich die meiner Meinung nach beste App, die es derzeit für das iPhone gibt: KitCam. Die Möglichkeiten und Funktionen sind sehr umfangreich, die Bedienung ist simpel und die Ergebnisse sind sehr zufriedenstellend. Eure Anfragen meine Fotos betreffend, bestätigen mir das.
Das einzige Problem, welches ich nun habe ist, dass Kitcam nicht mehr funktioniert, seit ich das iPhone 5 und die aktuellste Version von iOS (6.1.3) nutze. Die App lässt sich nicht mehr benutzen, dass sie bereits wenige Sekunden nach dem Start abstürzt. Dumme Sache das. Ich habe die Entwickler bereits via Twitter kontaktiert und erwarte Antworten. Updates sind zur Zeit nicht verfügbar und bisher habe ich noch nirgends etwas zu diesem Problem gelesen. Bin ich denn der einzige? Ich hoffe, da tut sich alsbald was.
Für alle, die Kitcam noch nicht kennen, und eine gute und umfangreiche Foto-App suchen, ist das Programm auf jeden Fall einen Blick wert.
iPhone 4 und iPhone 4S mit Zubehör zu verkaufen.
Über die Ebay Kleinanzeigen könnt ihr ab sofort mein iPhone 4 und mein iPhone 4S, jeweils mit unterschiedlichem Zubehör erwerben.
Das 4er kommt mit einem original Apple Dock, einem Apple Bumper in weiß und einer Telekom Filztasche daher. Der Preis VB liegt bei 250 Euro. Zum Angebot.
Das Paket mit dem 4S enthält zusätzlich noch die original Apple EarPods Kopfhörer, eine Bugatti Samttasche, einen schwarzen Apple Bumper, eine Gummihülle im Musikkassetten-Design und einen schwarzen iPhone Dock. Der Preis VB liegt bei 450 Euro. Zum Angebot.
Beide Geräte besitzen noch einen Telekom SimLock, können aber im Oktober bzw. Dezember diesen Jahres entsperrt werden. Bis dahin funktionieren sie mit jeder Telekom-Sim-Karte.
Alle weiteren Informationen findet ihr in den jeweiligen Angeboten bei Ebay.
Warum die Telekom höchstwahrscheinlich bald mindestens 160 Euro weniger im Monat verdienen wird.
Weil ich mit dem Gedanken spiele, meine beiden Verträge dort so schnell wie möglich zu kündigen. Denn mit dem Service, dem Daten- und Mobilfunknetz, den Tarifoptionen und dem kundenfreundlichen Entgegenkommen, welches ich als langjähriger und gut zahlender Kunde einfach erwarte, bin ich immer öfter unzufrieden.
Bereits vor über einem Jahr hatte ich ein dickes Problem, als mein 1GB Datenvolumen am Anfang des Monats quasi über Nacht, während ich schlief, komplett aufgebraucht wurde. Damals konnte mir kein Hotline-Mitarbeiter eine vernünftige Antwort auf meine Fragen geben und man ließ mich mit der Aussage allein, dass ich das ja wohl selbst gewesen sein muss. Nachts. Im Schlaf. Während das iPhone auf dem Nachttisch im WLAN steht. Genau. Einziger Support: Man bot mir an, für 10 Euro im Monat eine SpeedOn Optionen für 5GB Datenvolumen dazu zu buchen. Verkaufstaktik, gut. Aber Kundenservice: Erster Minuspunkt.
Seit einiger Zeit nun stelle ich immer wieder fest, dass das mobile Daten- und auch das Mobilfunknetz immer miesere Qualität aufweisen. Während ich, wie viele andere auch, das Problem von schlechten YouTube-Streams habe, fällt bei mir auch immer wieder mal das gesamte 3G Netz aus. Drei Balken im Mobilfunknetz sind gut, meistens sind es weniger. Selten sind es alle fünf. Das war auch mal anders. Nämlich damals, als ich meinen teuren Vertrag noch damit rechtfertigte, dass ich eine perfekte Netzabdeckung habe. Zweiter Minuspunkt.
Noch mehr? Gerne. Ich zahle zur Zeit monatlich zwischen 100 und 120 Euro für meinen Vertrag (Complete Mobil XL mit Handy – 1.Gen), ein Vertrag der 1. Generation, der ein paar wunderbare Vorteile bietet. Zum Beispiel habe ich Telefonie-Flatrate in alle deutschen Fest- und Mobilfunknetze, sowie eine Datenflat und eine HotSpot-Flat. Die Schattenseiten dieses Tarifs sind die 3000 inklusiv-SMS, die heute wirklich kein Mensch mehr braucht und die Tatsache, das meine Datenflat nach nur 1GB bereits gedrosselt wird. Mir blieb also nichts anderes übrig, als für knapp 10 Euro eine Speedoptionen hinzuzubuchen um im Monat 5 GB Datenvolumen zur Verfügung zu haben. Ein halber Minuspunkt.
Nun habe ich überlegt, in den nächst kleineren Vertrag (Complete Mobil L) zu wechseln. Dort habe ich ins Festnetz und ins Telekom-Mobilfunknetz noch immer eine Flatrate und in andere Netze 120 Freiminuten, was mir im Grunde absolut genügen würde. Datenflatrate bleibt, HotSpot Flat ebenfalls, was okay ist. Allerdings beträgt das Volumen der Datenflat auch hier wieder nur 1GB, SpeedOn wäre also wieder nötig. Problem: Die Telekom bietet mir im Online-Kundencenter zwar diesen Tarifwechsel an, möchte dafür aber gerne einmalig stolze 49,95 Euro kassieren. Eine Summe, die meiner Meinung nach absolut überzogen ist und nur von einem Wechsel in einen günstigeren Tarif abschrecken soll. Dritter Minuspunkt. Und weil mir ansonsten, als langjähriger Kunde, keine weiteren, günstigeren Tarife oder der Erlass dieser Bereitstellungsgebühr angeboten werden, gibt’s noch mal einen halben Minuspunkt dazu.
Noch mehr? Gerne! Ich habe einen weiteren Mobilfunkvertrag bei der Telekom. Für das Weib. Special Mobil Complete schimpft sich das Ganze. Eigentlich ziemlich okay. knappe 50 Euro im Monat, Telekom Mobilfunk-Flat und 100 Freiminuten in andere Netze. Problem hier: Das Datenvolumen beträgt nur läppische 200MB im Monat (mit 7,2 MBit/s statt wie bei allen anderen Verträgen 21,6 MBit/s) und für eine SpeedOn Option, die allerdings nur 100MB mehr bringt, müsste ich 15 Euro im Monat zahlen. Nicht wirklich oder? Ich fragte also im Telekom-Shop nach einem Tarifupdate. Das ginge aber leider nicht, weil mein Vertrag so ein Angebotsvertrag wäre und da gäbe es keinerlei Optionen auf Tarifwechsel. Das gleiche Ergebnis bekomme ich übrigens auch, wenn ich den Tarif über das Online-Kundendienstportal wechseln möchte. Keinerlei andere Tarife können mir angeboten werden. Ich stecke also in einem Tarif mit 200MB Datenvolumen fest, für den ich 15 Euro zuzahlen muss, wenn ich 300MB Volumen haben möchte, was bedeutet, dass ich trotzdem ab dem 8. oder 10. des Monats auf Brieftaubengeschwindigkeit gedrosselt werde. Zwei Minuspunkte.
Und zu all dem kommt jetzt noch einmal megacoole Bonusscheiße hinzu: Ich bin nun schon wirklich ziemlich lange Kunde bei der Telekom. Nicht erst, seit das erste iPhone herauskam. Auch bereits davor war ich Mobilfunk-, Internet- und auch Festnetzkunde. Und bei derzeit zwei laufenden Verträgen, die dem Verein jeden Monat zwischen 150 und 180 Euro von nur einer Person in die Kasse spülen, und einer wirklich langjährigen Kundentreue und dem derzeitigen Angebot an Mitbewerbern auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, erwarte ich ganz einfach, dass mir ein Unternehmen wie die Deutsche Telekom einfach mal ein wenig entgegenkommt, um meine speziellen Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Aber nichts dergleichen passiert. Schade, liebe Telekom. Dickes Fail.
Als das bringt mich nun so langsam aber sicher zu dem Entschluss, dass ich meine beiden Verträge alsbald kündigen und mich irgendwo anders umsehen werde, wenn da nicht bald mal ein bisschen Bewegung in den Kundenservice kommt und man seine vertraglichen Handschellen etwas lockert, um gut zahlende Kunden weiter fröhlich zu stimmen und an das Unternehmen zu binden. Zur Zeit, muss ich leider gestehen, hält mich nichts mehr bei der Telekom. Weder Service noch Leistung haben mich in den letzten Wochen überzeugt.
Nachtrag
Nachdem ich die Telekom via Twitter auf diesen Blogpost aufmerksam gemacht habe, hatte ich heute ein sehr lockeres Gespräch mit einer wirklich sehr freundlichen Mitarbeiterin, bei dem wir zusammen zu einer wirklich guten Lösung gekommen sind, mit der ich mehr als zufrieden bin. Gut gemacht, liebe Telekom. Ihr behaltet einen Kunden, den ihr darüber hinaus auch noch sehr glücklich gemacht habt.
The Infinite Jukebox
This web app lets you upload a favorite MP3 and will then generate a never-ending and ever changing version of the song. Infinite Jukebox uses the Echo Nest analyzer to break the song into beats. It plays the song beat by beat, but at every beat there’s a chance that it will jump to a different part of song that happens to sound very similar to the current beat. For beat similarity the uses pitch, timbre, loudness, duration and the position of the beat within a bar. There’s a nifty visualization that shows all the possible transitions that can occur at any beat.
Fantastisch und wirklich beeindruckend! Ich habe heute morgen 20 Minuten lang “Blue Monday” von New Order gehört. Das maximal coole daran ist, das es wirklich sehr gut funktioniert, der Remix immer wieder neu und anders ist und man beinahe niemals mitbekommt, wann genau der Song an eine andere Stelle springt. Läuft auch im Safari auf dem iPhone oder iPad, allerdings leider nicht im Hintergrund. Eine Integration in Spotify oder iTunes wäre ein absolutes Killer-Feature für beide Programme!
Tabula Paletta.
Als ich dem Weib vorschlug dass wir uns aus Europaletten einen neuen Couchtisch bauen, war sie zunächst mehr als skeptisch. Das Ergebnis überzeugte sie dann aber doch.
Mein alter Hülsta-Couchtisch war mal ein echtes Schmuckstück. Allerdings hat er schon 3 Umzüge mitgemacht und bei einem davon ist mir mal der Wohnzimmerschrank draufgefallen. Ausserdem hatte ich mich so langsam aber sicher daran satt gesehen.
Es musste also was neues her. Irgendwo im Internet stieß ich auf Bilder von Europaletten, die zu Couchtischen umgestaltet wurden. Fantastische Idee. An Europaletten komme ich günstig umsonst dran und diese Art von Vintage-Möbeln gefällt mir sehr gut.
Gesagt getan also. 2 halbe Europool Paletten besorgt (werden zu Tagespreisen gehandelt), abgeschmirgelt, angeraut und mit matter, weißer Acrylfarbe (ca. 28 Euro) angestrichen. Wenn man Paletten aus unbearbeitetem Holz bekommt, reicht meiner Meinung nach 1 Anstrich. Dadurch scheint die original Holzfarbe durch den Lack und sorgt für einen guten Vintage-Look. In unserem Fall waren die Paletten bereits blau angestrichen und mit einfachem Schmirgelpapier ist diese Farbe nicht so leicht abzubekommen. Also haben wir die Paletten zweimal gestrichen. Die großen Europoolpaletten (120cm x 80cm) sind komplett aus Holz gefertigt. Die halben Europoolpaletten (80cm x 60cm), wie wir sie verwendet haben, werden von Plastikzylindern und Metallwinkeln zusammengehalten. Diese kann man entweder blank lassen oder auch mit anstreichen. Wir haben uns für letzteres entschieden.
Unter die Palette haben wir Räder geschraubt. Wir hatten zuerst diese kleinen, schwarzen Plastikräder gekauft, die man auch z.B. unter Bürostühlen findet, haben uns dann aber für eine etwas größere Variante mit Gummirädern entschieden. Solche, wie sie unter Einkaufswagen montiert werden. Die Räder gibt’s mit und ohne Feststellbremse und kosten zwischen 6 und 8 Euro.
Man kann entweder die Palette selbst als Abstellfläche nutzen, was aber zur Folge haben könnte, das hier und da mal was zwischen die Holzlatten fällt. Ausserdem sind die Latten oben nicht immer zu einhundert Prozent eben und glatt. Wir haben uns daher eine Plexiglasscheibe für 25 Euro zuschneiden lassen. Auf diese haben wir Gummi-Saugnäpfe angebracht um die Palette stabil und rutschfest auf die Holzlatten zu legen.
Dadurch, dass wir zwei Paletten übereinander gelegt haben, um eine komfortable Höhe des Tisches zu bekommen, entsteht unter der obersten Palette noch eine weitere Abagefläche, zum Beispiel für Zeitschriften oder Fernbedienungen.
Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und freuen uns über einen neuen, schicken Couchtisch, den nicht jeder so in seinem Wohnzimmer stehen hat.
Aus alt mach neu.
Ich nutze diese unbeschreiblich abgedroschene Phrase, um euch mal eben zu zeigen, was das Weib in den letzten Tagen geschafft hat.
In der Agentur, hinten in der letzten Ecke, wo geraucht und unnützer Kram für spätere Verwendung in den nächsten 100 Jahren abgestellt wird, eine Sperrholzplatte mit Kaffeemaschine und versifften Tassen darauf tragend, stand ein kleines, abgenutztes Schränkchen, an dem der letzte Lack bereits vor vielen Jahren abgeblättert war. So schäbig, dass es in keiner Wohnung und selbst im letzten Hobbyraum scheinbar keinerlei Verwendung mehr gefunden hatte und nun seine letzten Tage als Kaffeestütze in der Raucherecke fristen sollte.
Das Weib fand, dass es so nicht mit diesem kleinen Schrank zuende gehen sollte, denn unter all dem abgeblätterten Lack und den Kaffeeflecken und Brandlöchern erkannte sie, dass da noch was in dem kleinen Schrank schlummerte, was nur darauf wartete, freigelegt zu werden.
Also investierte die Frau drei Tage, um den Schrank von Lackresten und Dreck zu befreien, seine rauhe, aufgekratzte und verletzte Oberfläche wieder zu glätten und ihm einen neuen Anstrich in einem unschuldigen, jungfräulichen Weiß zu verpassen. Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen und das gute Stück wird auch in der neuen Wohnung einen besonderen Platz bekommen.
Dieser Beitrag wurde unterstützt von meinem halbschwulen Deko-Schlampen Alter Ego.
MS MR live in Köln. Ich freue mich.
MS MR waren im letzten Jahr mein persönliches Highlight, was musikalische Neuentdeckungen betrifft. Ihr Stil ist nicht so ganz einfach zu beschreiben, aber es fallen immer wieder Begriffe wie “melodisches Chillwave”, “dunkel und sinnvoll” und Künstler- und Bandnamen wie “Bat For Lashes”, “Adele” und “Florence and the Machine”. Das trifft es eigentlich ganz gut, auch wenn ich finde, dass MS MR eine ganz eigenwillige Mischung von Musik machen, die man nur durch Beschreibung anderer nicht wirklich greifen kann. Selber anhören und verzaubert werden lautet die Devise.
Das Debütalbum, welchem ich sehr entgegenfiebere, wird am 14. May erscheinen und ich bin gespannt, ob MS MR die Qualität halten können, die sie mit ihren ersten 5 Songs präsentiert haben. Im Grunde habe ich daran aber kaum Zweifel.












