Brood.
Nachdem ich vor zwei Wochen den Podcast in die Sommerpause geschickt habe, um mich in meiner kargen Freizeit in aller Ruhe ein wenig um das Realign dieses Blogs zu kümmern, bin ich, glaube ich, erstmal fertig. Hier und da sind wohl noch ein paar Sachen, aber die waren in den letzten Monaten schon scheisse, und da ich weder die Böcke noch die Ahnung habe, mich in nächster Zeit darum zu kümmern, werden sie auch erstmal scheisse bleiben. Klickt also bitte nicht ins Monatsarchiv, oder auf die Tags und die Kategorien innerhalb der Beiträge, wenn euch euer Augenlicht lieb ist. Außerdem sehen einige der älteren Beiträge noch ein wenig gefickt aus. Darum kümmere ich mich dann irgendwann an einem verregneten Sonntagnachmittag mal.
Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis relativ zufrieden. Natürlich muss das Theme auch einen Namen haben. Brood, dachte ich mir, klint ganz gut und deswegen heisst das jetzt so. Und ja, liebe Trolle: Es basiert noch immer auf dem Art Directed Blogging Prinzip, welches ich mir beim UARRR abgekuckt habe. Der und seine 14jährige Arschkriecher-Internetfangemeinde hassen mich zwar deswegen wie die Seuche, aber das kratzt mich glücklicherweise nicht. Ich war dennoch so nett, und habe ganz unten noch mal für alle Spastis aufgeschrieben, dass dieses Theme nicht auf meinem Mist gewachsen ist.
Um kurz mal die wichtigsten Dinge zu erläutern: Zum einen hat der Blog nun keinen Splash Screen mehr. über www.derbastard.com gelangt ihr direkt hierher. Ihr geht nicht über Los, müsst dafür aber auch nicht direkt ins Gefängnis. Des weiteren habe ich einen schicken, kleinen neuen Header gebastelt. Der ist jetzt immer da und geht auch nicht mehr weg. Farblich ist das ganze in einem zarten Dunkelbraun gehalten. Braun ist nämlich das neue Weiss ist das neue Schwarz. Ebenfalls braun und unglaublich nett im Auge ist der neue Footer. Da gibt’s die Links zu den, ebenfalls überarbeiteten, anderen Seiten hier im Blog. Ausserdem weiterführende Links, wenn man wissen möchte, was ich noch so im Internetz treibe. Nicht alles, aber wichtiges, wie ich finde. Das ganze in schlicht und einfach gehalten.
Schlicht und einfach ist auch das Zauberwort, wenn es um die Beiträge im Allgemeinen geht. Da wird’s in der zuen Kunft auch um einiges weniger bunt und hektisch zugehen, als das noch bis vor kurzem der Fall war. Ist ja toll, was man mit art directed Blogging alles zaubern kann, aber man sollte es dann auch nicht übertreiben, nein?
Deswegen hat auch das gleichbleibende Design für die Podcast-Posts eine Überarbeitung erfahren. Habt ihr ja im vorletzten Beitrag schon gesehen. Auch hier gilt: Weniger Schnickschnack und Konzentration auf das Wesentliche. Wenn man sich die Episoden nicht über iTunes herunterladen, sondern lieber sofort hier im Blog anhören möchte, benutzt man dazu jetzt einen schicken HTML 5 Player.
Des weiteren habe ich jetzt auch einen +1 Button unter die Beiträge gestempelt. Dafür wird dann wahrscheinlich in nächster Zeit der Facebook Like-Button verschwinden, denke ich. Warten wir mal ab, wie sich Google+ entwickelt. Sobald es da ein Pendant zu den Facebook-Seiten gibt, werde ich mit diesem Blog natürlich auch dort vertreten sein und Facebook den Laufpass geben.
Apropos Podcast: Der hat nämlich auch ein neues Logo bekommen, wird aber ansonsten natürlich in der gewohnten Art und Weise daherkommen. Das bedeutet: Auch in Zukunft werde ich nicht Kant zitieren oder über das weltpolitische Geschehen sinnieren. Es bleibt explicit, not safe for work und proletenhaft asozial.
Was noch geplant, aber noch nicht in trockenen Tüchern ist: Ich habe mittlerweile bei einigen Leuten gesehen, dass sie eigene Twitter-Accounts nutzen, um über neue Beiträge im Blog zu informieren. Finde ich irgendwie gut. Gibt ja unter meinen 2000+ Followern doch noch den einen oder anderen, der weder den Blog liest, noch den Podcast hört und das Gespamme über neue Beiträge irgendwie zum kotzen findet. Was okay ist. Vielleicht führe ich das System auch ein. Wer mir sowieso bei Twitter folgt und das hier auch ganz nett findet, der sollte also vielleicht schon mal prophylaktisch @DerBastardCom folgen. Anhand der Followerzahl würde ich dann vielleicht entscheiden, ob sich der Zweitaccount als Propagandamaschinerie lohnt oder nicht.
Tja, das war’s erstmal. Lob, Kritik oder Nobelpreisnominierungen dann bitte in die Kommentare, die übrigens auch ein bisschen schicker geworden sind. Die Kommentarfunktion ist allerdings noch immer so buggy wie eh und je. Irgendwas muss ja beim alten bleiben, nein?