Air singen den Mond an.

Air sind zurück auf dem Mond. Zum zweiten Mal nach ihrem Debüt Moon Safari von 1998 widmen sie dem Erdtrabanten ein ganzes Album – aber nicht dem verträumten Begleiter romantischer Nächte, der fernen Käsekugel, sondern dem Eroberungsobjekt weltraumgreifender Kolonialbegierden zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Volker Schmidt

Tolles Konzeptalbum mit interessanten Klangteppichen. Ausserdem gibt’s den knapp 16-minütigen Kurzfilm des französischen Regisseurs Georges Méliès von 1902, zu dem dieser Soundtrack komponiert wurde, noch oben drauf.

Gibt’s eigentlich was Neues zum Bastard Magazine?

Nichts, was ihr bereits irgendwo online sehen könntet, aber im Hintergrund tut sich einiges. Während wir fleißig Einsendungen sammeln und durchsehen, arbeiten wir gleichzeitig an der offiziellen Website, die parallel mit dem Erscheinen der ersten Ausgabe online gehen und unfassbar gut aussehen wird.

Ausserdem haben wir uns ein bisschen den Kopf zerbrochen ob und wie wir mit den neuen Möglichkeiten umgehen sollen, die Apples neue Software Textbooks bietet. Schlussendlich sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass das erstmal nichts für uns ist und wir dem PDF Format treu bleiben werden. Textbooks ist eine wunderbare Software, mit der man sicherlich etwas tolles erstellen könnte. Für ein Magazin, dessen Hauptaugenmerk auf visuelle Inhalte liegt, bietet es jedoch nicht genügend Optionen und Funktionen um eine optimale Nutzung und Verwendung zu gewährleisten. Und die Tatsache, dass man die iBook Version des Magazins nur auf dem iPad ansehen kann, verkleinert ausserdem den Kreis der potentiellen Zielgruppe. Kurzzeitig hatten wir überlegt, die Textbooks Version parallel zur PDF Version anzubieten, was uns dann allerdings zu aufwendig und zu wenig sinnvoll erschien. Natürlich sind einige Spielereien von Textbooks ganz witzig und nett anzusehen. Ein Eröffnungsvideo im Magazin und Gallerien auf den Seiten, die die jeweiligen Arbeiten der Künstler im Vollbild öffnen um diese durchswipen zu können sind schon relativ spektakulär, und vor allem ich war am Anfang echt angetan von den Möglichkeiten. Aber wie der Name schon sagt, geht es bei Textbooks auch um Text, der irgendwie zwingend nötig ist, will man nicht auf einer kompletten Doppelseite nur eine kleine, anklickbare Galerie haben. Und im Grunde wollten wir im Magazin auf zu viel erklärenden Text verzichten und die Bilder für sich sprechen lassen, weswegen ihr die Infos zu den Künstlern und jede Menge anderen Kram auf der Seite finden werdet.

Das soll auch dafür sorgen, dass die Seite eine durchgehend hohe Besucherzahl hat und nicht nur dann angesurft wird, wenn eine neue Ausgabe erscheint. Hinsurfen, runterladen, weiter. Das wollen wir nicht. Die Seite soll eine sinnvolle Ergänzung zum Magazin sein. Wir wollen Hintergrundinformationen bieten und im Blog auch kurzfristig Künstler, Aktionen oder spektakuläre Websites vorstellen, und nicht erst in drei Monaten, wenn die nächste Ausgabe erscheint. Vielleicht wird es auch Seiten geben, die man nur finden kann, wenn man das Magazin heruntergeladen hat. Anhand von Webcodes oder ähnlichem. Vielleicht hat man so speziellen Zugriff auf Bereiche, in denen man sich Wallpaper oder andere kleines Gimmicks herunterladen kann. Die Website soll definitiv zum Magazin dazu gehören und nicht nur ein Ablageplatz für PDF Dateien werden.

Optimistisch wie ich bin, habe ich mir bereits einen Termin zurechtgelegt, an dem die erste Ausgabe des Magazins veröffentlicht werden soll. Wir wollen die Nummer 1 gerne im Frühling präsentieren und dann viermal im Jahr eine Ausgabe raushauen. Angepeilter Stichtag ist der 1. April, also in 56 Tagen. Vielleicht können wir den Termin nicht hundertprozentig einhalten, aber wir haben zumindest schon mal ein Datum, an dem wir uns orientieren können.

Wir sind euphorisch, voller Tatendrang und freuen uns über jede Art von Unterstützung, um so viele Leute wie möglich zum Einsenden ihrer Arbeiten zu motivieren. Bisher sind schon einige wirklich tolle Sachen hier angekommen und wir freuen uns auf noch mehr abwechslungsreiche Arbeiten von ein paar wirklich kreativen Menschen.

Podcast Nr. 530: Blauer Dunst

Schlechte Parkplatzsituation weil niemand mehr arbeitet, vor dem Verlassen des Hauses die Frau betäuben und fixieren, raffinierte Waffen derselbigen, schicke Tassen aus dem Restaurant zur goldenen Möwe und im Jenseits bin in Obi Wan und gebe super Tipps.

Podcast Nr. 529 – Tausche iPad gegen iPad

Im Internet mit meiner Schwester, im Roadhouse mit Hitler, im Krieg mit dem besten Weib der Welt und in der Schweiz mit iPad 2.

Und bis gerade eben im Konflikt mit den heimischen Wlannen. Und darum könnt ihr mir jetzt mal den Arsch schön fein recht sauber lecken.

Sonntagsbrunch.

Wir waren mit einem lustigen Teil der Kollegen aus der Agentur im Woodpecker’s Roadhouse und aßen Rührei, gebratenen Speck, gebackene Bohnen und Pancakes. Im Fernsehen an der Wand lief eine Hitler-Doku auf N-TV.

Ein bisschen wie Nancy Sinatra.

Tolles Album. Nicht hundertprozentig, da einige wenige Nummern doch sehr poppig und mainstreamig geworden sind. Alles in allem aber ein paar sehr verträumte Stücke, gesungen von einer Frau mit einer wirklich beeindruckenden Stimme.

Podcast Nr. 528: Weichgespülte Jammerlappen

Echte liebe am frühen Tage, 20 Liter für fast umsonst, falsche Ernährung für Fruchtfliegen, hackt mehr auf den dicken rum, billiger durch’s Centro, keine kleinen blauen Zähne und morgen fress’ ich bis ich kotzen muss.

Erweitertes Sichtfeld.

Nachdem das Weibchen mit ihrem kleinen iBook offensichtlich mehr als glücklich ist, habe ich mir nach meinem gestrigen Einzug dann erstmal den 21 zölligen Bildschirm unter den Nagel gerissen. Denn hey, ich will demnächst ein Art & Design Magazin veröffentlichen, da muss ich doch auch ein wenig professionelleres Arbeitsgerät zur Verfügung haben.

Ein kleines Problem habe ich aber noch, und ich weiss nicht, ob es eine schlecht ausgearbeitete Funktion von Apples Mission Control ist, oder ob ich einfach nicht in der Lage bin, dass hier richtig einzustellen. Wenn ich die Bildschirme nebeneinander anordne, ändern sich beim switchen der Desktops immer beide Bildschirminhalte. Sprich, beide Bildschirme, die ja im Grunde als ein Desktop funktionieren, verhalten sich auch so. Eigentlich logisch, aber dumm. Denn wenn ich ein Programm im Vollbildmodus geöffnet habe und dann zu diesem switche, bleibt der zweite Bildschirm grau. Mir wäre ja lieber, wenn dort stattdessen weiterhin ein Desktop angezeigt werden würde. Ich würde am liebsten beide Bildschirme getrennt voneinander steuern können.

Anderes Problem: Wenn ich die Bildschirme synchronisiere, übernimmt der 21 Zöller die Auflösung vom MacBook und das Bild sieht dementsprechend scheisse aus, da das MacBook die höhere Auflösung des BenQ Bildschirms offenbar nicht unterstützt. Kann man da was machen? Gibt’s da nicht was von Ratiopharm?

Ausserdem habe ich gerade festgestellt, dass ich tatsächlich ganz dringend eine Bluetooth Tastatur brauche, um diese mit dem Macbook zu verbinden. Denn Macbook vor der Nase und Bildschirm links ist auf Dauer nicht gut für die Nackenwirbel. Und Macbook vor den Bildschirm… Naja, ihr wisst schon. Jemand unter meinen Lesern, der sein Apple Keyboard vielleicht günstig abgeben möchte? Ob Wireless Keyboard oder die USB Variante mit numerischer Tastatur ist eigentlich wumpe.

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