Das Gewinnspiel von Unit Portables und mir geht in die letzte Phase. Ihr hattet bis Samstag Zeit, mir Bilder eurer Taschen zu schicken, welche ihr zur Zeit nutzt, um euren Apple Kram durch die Gegend zu tragen. In einer Vorauswahl habe ich gestern 10 Taschen ausgesucht, die ich nun hier zum Voting freigebe. Ihr könnt ab sofort bis Mittwoch Abend, 22 Uhr, abstimmen, wer nun die hässlichste Tasche hat und somit ein nagelneues Unit Portables Taschenset gewinnt. Ein Klick auf die Bilder zeigt euch diese in einer grösseren Version an.
Ich wünsche allen Teilnehmern, die es bis hierher geschafft haben, viel Glück.

Ein komplettes Set Unit Portables Taschen, bestehend aus den Units 01 bis 04 geht an Eve. Herzlichen Glückwunsch!




Zermürbende Nachmittage, das Magazin ist rückwärts und wird vielleicht dank Textbooks noch besser als gedacht, Klumpen im Auge, mentale Vorbereitung für den schwedischen Ausflug, ihr Kindlelein kommet, der verkleidete Montag der nach Schnee klingt und Jesus ist auf meiner Seite.
Trent Reznor und Atticus Ross, die schon mit ihrer Oscar prämierten Musik zum Film ‘The Social Network’ ihr Gespür für Dramatik eindrucksvoll unter Beweis stellten, liefern auch den Soundtrack für Finchers neuen Film nach dem Welterfolg ‘Verblendung’ von Stieg Larsson.
Trent und Atticus machen’s nochmal. Nachdem ich bereits vom Social-Soundtrack absolut hin und weg war, habe ich hier nach dem Probehören von drei Titeln sofort zugegriffen. Es gibt ähnliche düstere, und teilweise verstörende Klangteppiche (With the Flies), wie sie bereits bei Social Network zu hören waren, aber auch kräftige, schnellere Songs mit Druck (A Thousand Details). Alles natürlich nichts, was man unbedingt auf der nächsten Party auflegen sollte, um die Leute auf die Tanzfläche zu bekommen. Dafür aber umso mehr etwas für die kreativen Momente zuhause, sei es vor dem Zeichenblock oder dem Computer. Ganz grosses Tennis auch die Coverversion von Led Zeppelin’s ‘Immigrant Song’, die vor wenigen Wochen bereits als Vorab-Schmankerl heruntergeladen werden konnte. Zuerst hatte ich Angst, dass Stück anzuhören. Wir reden hier immerhin von Led Zeppelin. Aber Trent und Karen O haben mit viel Ehrfurcht und Respekt vor dem Original ein wirklich gutes neues Cover geschaffen. Wer den Social Network Soundtrack mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen und wird nicht enttäuscht werden.

Ich lese zu wenig. Und ich lese zu unregelmässig. Meistens fehlt mir die Zeit. Habe ich die Zeit, habe ich kein Buch dabei. Habe ich ein Buch, verliere ich entweder dauernd die Lesezeichen, oder ich lese Abends im Bett, weil ich ansonsten keine Zeit habe und werde dann nach vier Seiten so müde, dass ich die letzten drei schon nicht mehr verstehe und am nächsten Abend wieder von vorne anfangen muss, jedesmal nur eine Seite schaffe und so für einen mitteldicken Roman 1000 Jahre brauche.
Habe ich keine Bücher, aber ein iPad, lese ich damit. Manchmal wird mir das iPad aber schnell zu schwer und ich kann keine gemütliche Leseposition finden. Außerdem werde ich am iPad meistens durch ein Dutzend Notifications von irgendwelchen Apps abgelenkt oder ich schaue einfach mal selbst eben bei Twitter rein oder checke meine Mails oder suche einen Begriff bei Wikipedia oder lade mit Nackbilder von der Schauspielerin herunter, die in der Verfilmung des Buches mitspielte, dass ich eigentlich lesen wollte.
Hörbücher gehen bei mir auch nicht. Entweder sind sie beschissen vorgelesen und ich kann mich nicht wirklich auf den Text konzentrieren, weil mich die Stimme des Vorlesers wahnsinnig macht, oder sie sind so gut vorgelesen, dass ich nach 5 Minuten tief und fest schlafe. Das führt dann zu der selben Sache, wie oben mit den Büchern und ich komme niemals über das erste Kapitel hinaus.
Ob das jetzt ausreichende Argumente sind, um den Kauf eines Kindles zu rechtfertigen, weiß ich nicht. Aber ich hab’s trotzdem gemacht. Eigentlich dachte ich, dass ich keinen Kindle brauche. Irgendwie bin ich auch zu geizig, aber im Grunde war das Weibchen der Auslöser. Die macht in Zukunft irgendwas mit Büchern und Verlagen und Rezensionen und sowas und da bekommt sie dann wohl Bücher umsonst oder so und wollte sich dafür dann einen Kindle kaufen.
Aber bevor sie sich einen kauft und ich mir das Dingen bei ihr leihen muss, machen wir das doch lieber umgekehrt. Dann ist es nämlich meiner und ich kann meine unendliche Güte beweisen, indem ich ihr das gute Stück gelegentlich mal über die Woche überlasse. Und wenn wir beide total begeistert sind, dann wird eben noch ein zweiter gekauft, so einfach ist das nämlich.
Und wenn sich meine Lesegewohnheiten in den nächsten Wochen tatsächlich nicht zum positiven ändern sollten und ich feststelle, dass ich das Teil tatsächlich nicht brauche, dann hab ich wenigstens schon mal ein Geburtstagsgeschenk.