We are calling for submissions!

Nur zwei Wochen, nachdem ich hier im Blog die Idee äußerte, das seit 4 Jahren verstorbene Bastard PDF Magazine wieder an den Start zu bringen, ist es tatsächlich schon soweit und ich kann freudig verkünden, dass die Seite soeben online ging.

Ich habe in den letzten Tagen jede Menge Ideen gesammelt, Konzepte und Designs erstellt und wieder verworfen, einen ganzen Haufen Text geschrieben und mit Jörn und Patrick über Features, Formate und Probleme diskutiert. Der Start der Wunderkit Beta hätte im übrigen zu keinem besseren Zeitpunkt passieren können. Ein wunderbarer Dienst, um gemeinsam an Projekten zu arbeiten, den wir in der Zukunft sicher noch bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit nutzen werden.

Denn der heutige Start von bastardmagazine.de ist im Grunde nur ein winziger Meilenstein. Die temporäre Seite informiert zunächst mal über das Magazin und ruft alle Kreativen Köpfe auf, uns ihre Arbeiten zuzusenden. Erst wenn diese Stück für Stück bei uns eingehen und wir uns an die Erstellung der ersten Ausgabe machen, wird es richtig spannend.

Die Veröffentlichung von Ausgabe #1 ist für den Frühling geplant, und bis dahin haben wir hoffentlich auch die offizielle Seite komplett fertig, welche die aktuelle Placeholder-Seite dann ersetzen wird. Wir sind ziemlich gespannt auf die Resonanz und hoffen auf jede Menge hochwertiger Einsendungen, sowohl für den visuellen, als auch für den musikalischen Teil des Magazins.

Auch wenn Jörn, Patrick und ich die eine oder andere Person kennen, die uns dabei helfen kann, das ganze einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, sind wir dennoch auf eure Unterstützung angewiesen. Bloggt, twittert oder erzwählt in eurem Podcast vom Bastard Magazine. Verlinkt uns auf eurer Seite, folgt uns auf Twitter oder werdet Facebook Fan. Ihr habt Freunde oder Bekannte, die an einer Kunstschule studieren, überaus talentierte Fotografen sind oder still und heimlich in ihrem Kämmerlein ganz wunderbare Musik produzieren? Erzählt ihnen vom Magazin und helft uns, so viele kreative Köpfe wie möglich zu erreichen.

Wir hoffen, das wir bei vielen Leuten Interesse wecken, ihre wunderbaren Arbeiten mit der Welt zu teilen und freuen uns auf jede einzelne Einsendung. Go create!

Podcast Nr. 525: Das fand schon Hitler scheisse

Fliegende Tage, zerspätete Lieferungen, Bier für den langen Abend, der Backfisch sagt ahoi, öffentliche Hereinladungen und Arbeitsflüsse sind irgendwie ein Schmerz im Arsch, ich bin euer Vater und anderer verwirrter Kram.

Genau zur richtigen Zeit, aber…

Der Zeitpunkt, zu dem die 6 Wunderkinder ihren neuesten Fötus aus der Taufe heben, hätte nicht besser sein können. Die Vorbereitungen zum Magazin gehen so langsam in die interessante Phase und einige wichtige Dinge müssen nun geklärt und Aufgaben und Arbeitsbereiche verteilt werden. Wunderkit scheint mir da ein wirklich nützlicher Service zu sein, um mich mit Joern und Patrick während der Arbeiten am Bastard Magazine zu koordinieren. Schade nur, dass ich seltsamerweise noch keine Mail von den Kindern bekommen habe. Vor einigen Wochen stand ich im E-mail Kontakt mir Marcel von den Wunderkindern, der mir eine Möglichkeit offerierte, Wunderkit frühzeitig testen und nutzen zu können. Leider ergab sich daraus bis heute nichts. Liegt wahrscheinlich auch ein ganzes Stück an mir, weil ich mal wieder verpennt hatte, ein wenig mehr Druck zu machen. Während andere offensichtlich bereits ihre Beta-Invites bekommen haben, kann ich zur Zeit nur neidisch deren Blogbeiträge mit ihren ersten Eindrücken lesen.

Glücklicherweise kenne aber auch ich jemanden, der bereits ‘drin’ ist und vermutlich wird es nur eine kurze Frage der Zeit sein, bis ihr auch mich um Invites anbetteln könnt. Ich bin wirklich gespannt auf dieses Projekt und hoffe, dass es tatsächlich das halten kann, was es verspricht. Mit Wunderlist organisiere ich bereits mein RL und auch meine Internetdinge ganz wunderbar und die Verbindung mit Wunderkit wird das bestmögliche aus beiden Diensten herausholen, vermute ich.

Redundanz.

Optisch, das wird einige jetzt überraschen, wurde ich stark von WP7 beeinflusst. Ich glaube aber, dass es sich genug davon unterscheidet, um nicht als bloßer Abklatsch zu gelten. Es bot sich einfach an.

Marcel Wichmann

Optisch, dass wisst ihr alle schon ziemlich lange, wurde mein Blog stark von UARRR beeinflusst. Ich glaube aber, dass er sich genug davon unterscheidet, um nicht als bloßer Abklatsch zu gelten. Es bot sich einfach an.

Beinahe fertig.html

Das Ergebnis des heutigen Nachmittags ist eine zu 90 Prozent fertige Einführungsseite, die im Design bereits der endgültigen Seite sehr ähnlich ist, aber nicht deren Komplexität und Funktionalität besitzt. Einige Texte sind noch nicht final. Jörn und Patrick dürfen jetzt mal drüber schauen, Korrektur lesen und Verbesserungsvorschläge machen. Ich bin für heute erstmal durch.

Mal- und Schreibwerkzeug.

Podcast Nr. 524: Einfach über die Scheibe glitschen

Uhrzeiten und Tage in anderen Ländern, herübergefahrene Ampeln von rötlicher Färbung, betrunkene Gehirnstürmerei, 15 Minuten zwanghafte Rauchfreiheit, wischende Einweihung und ein Burger für mich ganz alleine und hoffentlich kann ich heute abend schlafen.

Gehirnstürm zum Bastard Magazine.

War das Magazin damals noch ein Projekt, welches ich komplett alleine stemmte, so habe ich mir für den Relaunch überlegt, mir ein wenig Unterstützung mit ins Boot zu holen, was allerdings auch nicht immer einfach ist.

Zum einen gebe ich nur ungern Dinge in andere Hände, zum anderen sollten auch nicht zu viele Leute in diesem Projekt mitmischen. Zu viele Köche und so. Ausserdem ist es nicht wirklich einfach, vernünftige Leute zu finden, die man bei seinem Projekt dabei haben möchte. Mit irgendwelchen Fanboys, die weder mit InDesign umgehen können, noch auch nur 2 Zeilen Code schreiben können, die aber unbedingt dabei sein wollen, weil das ja alles so toll ist, kann ich nämlich rein gar nichts anfangen.

Vor einigen Tagen meldete sich Jörn bei mir und meldete Interesse an einer Zusammenarbeit an. Unter anderem ein Grund, warum es auf der Website und auch hier im Blog zunächst noch nicht viel neues gab, weil ich das heutige Treffern und die Ergebnisse, die daraus entstehen würden, erstmal abwarten wollte. Bei ein paar Pints Guinness und in entspannter Atmosphäre konnten wir zusammen einige interessante Ansätze erarbeiten, die wir in den nächsten Tagen und Wochen noch vertiefen werden.

Zunächst mal habe ich meine fixe Idee, dem Magazin eventuell einen neuen Namen zu geben, ganz schnell wieder verworfen. Das Bastard Magazine ist unter eben diesem Namen bekannt geworden, war irgendwie auch der Namensgeber für diese ganze Sache hier und zeigt damit natürlich auch seine Zugehörigkeit zu diesem ganzen Blog- und Podcast-Ding.

Über das Format des Magazins habe ich mir lange Gedanken gemacht. Anfangs war ich sehr euphorisch, bezüglich der Möglichkeiten, die ein digitales Magazin heute bietet. iPad App, Abo-Modell, Musik- und Videoeinbindung und dieser ganze abgefahrene Kram. Jedoch wurde uns heute sehr schnell klar, dass dieses Projekt erstmal ein Hobby-Ding werden wird, das wir beide neben unserem normalen 40 Stunden Job und unserem Privatleben auf die Beine stellen wollen. Daher muss man ein paar Abstriche machen und einen guten Kompromiss zwischen Zeit- und Arbeitsaufwand und dem späteren Ergebnis finden. Wir entschieden uns also für das PDF Format. Auch wenn dieses vielleicht schon etwas angestaubt daher kommt, ist es doch die einfachste Variante. Gut möglich, dass sich irgendwann, wenn das Magazin vielleicht bekannter und grösser geworden ist, ein paar Türen öffnen die uns bessere und abgefahrene Möglichkeiten der Veröffentlichung bieten. Eine E-Pub-Variante haben wir angedacht, müssen aber noch schauen, wie aufwendig eine Umsetzung ist. Ausserdem halten wir uns für die ferne Zukunft die Option offen, eine Print-Spezialausgabe auf den Markt zu werfen.

Inhaltlich wird es im Magazin nicht nur grafische Arbeiten jeglicher Art geben. Wir wollen gerne auch den ein oder anderen Text veröffentlichen. Zur Auswahl stehen Interviews mit den Künstlern, Reviews zu Ausstellungen, aber auch Konzert- oder Festivalberichte oder Reviews zu neuen CDs oder Filmen. Im Bereich der Einsendungen der Künstler wollen wir gerne auch Kunstschulen und Kunststudenten kontaktieren, um deren Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir wollen uns da eigentlich ziemlich viel offen halten und keine feste Grenze für den Inhalt ziehen. Kunst ist ein weites Feld und die Übergänge zu anderen Themen sind oftmals fliessend. Alles kann, nichts muss. So einfach ist das.

Musik soll es auch geben. Wir planen, mit jeder Ausgabe auch einen Sampler mit in die Downloads zu packen, der einen musikalischen Querschnitt von Musikern präsentieren soll, die noch ohne Vertrag sind und uns ihre Musik zur Verfügung stellen können, ohne dass die GEMA ihre dicken Wurstfinger mit im Spiel hat. Infos zu allen Künstlern wird es dann nicht nur im Magazin, sondern auch auf der Website geben, wo jeder Künstler, der mal etwas zum Magazin beigesteuert hat, sein eigenes kleines Profil bekommen soll.

Zum Schluss kann es noch sein, dass wir die eine oder andere Arbeit von Künstlern als Vorlage nutzen, um wunderschöne und qualitativ hochwertige T-Shits zu produzieren. Vielleicht kann man das irgendwann auch mit einem T-Shirt Design Contest verbinden.

Das wären im Moment erstmal die groben Ideen, die uns durch den Kopf gingen, mal eben zusammenhanglos hier runtergeschrieben, was nicht ganz einfach war, da die drei Guinness mir auf halb leerem Magen doch ein wenig die Birne verwirbelt haben.

Ab morgen werde ich zunächst anfangen, eine erste Seite für’s Netz zusammen zu basteln, die das Bastard Magazine gründlich vorstellen wird und auf der wir Künstler und Kreative schonmal dazu aufrufen wollen, uns ihre Arbeiten zu schicken.

Jörn und ich sind ziemlich euphorisch und voller guter Hoffnung, dass das ein wirklich gutes Ding werden könnte. Wir haben uns eine Menge vorgenommen und hoffen, dass wir genug Zeit finden, um uns mit ausreichendem Einsatz um das Magazin zu kümmern.

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