Podcast Nr. 523: Teelicht geht auch

Mir gehen die Lichter aus, Chuck Norris ist bestimmt auch Firmenscheisser, Macbooks passen nicht in Duschgelflaschen, und manche Sachen will ich gar nicht wissen.

Wie ihr eure olle Tasche völlig umsonst gegen eine Unit Portables eintauschen könnt.

Die Unit Portables sind absolut grossartige Taschen, um darin seinen Apple-Kram durch die Welt zu tragen, das erwähnte ich bereits an verschiedenen Stellen häufiger. Und weil ich finde, dass jeder eine solche Tasche besitzen sollte, bekommt nun auch jeder, der das hier liest, die Chance, eine solche Tasche zu gewinnen.

Über die vielen Vorzüge der Unit Portables schrieb ich bereits einen ausführlichen Blogbeitrag, der so ziemlich jede Frage in Bezug auf dieses Taschensystem beantworten sollte. Über diverse Kanäle erhielt ich ausserdem Feedback und Dank, dass ich auf die Taschen aufmerksam gemacht habe. Übrigens nicht nur von euch, sondern auch von Pernilla, ihres Zeichens Head of Marketing and Communications drüben bei Unit Portables in Schweden. Und dank Pernilla, mit der ich einen regen und überaus freundlichen E-mail Kontakt hatte und habe, freue ich mich, an dieser Stelle ein komplettes Taschenset von Unit Portables verlosen zu können.

Was könnt ihr gewinnen?

Das Set besteht aus allen vier Units, die zur Zeit erhältlich sind. Dazu gehören die grosse Shoulder-Bag Unit 1, die Units 2 und 3 für Ladegeräte, Kabel, iPhone oder anderen Kram und Unit 4 für das iPad in einer Farbe eurer Wahl, von denen insgesamt 7 zur Auswahl stehen. Oben seht ihr das ganze in rot, nur für den Fall, dass ihr möglicherweise rotgrün-blind seid. Wenn ihr vollständig blind seid, dann seht ihr überhaupt nichts, aber dann könnt ihr auch diesen Text nicht lesen. Tut mir leid.

Wie könnt ihr gewinnen?

Ganz einfach: Ihr schickt mir bis zum 20. Januar ein Foto der Tasche, mit der ihr momentan euren Laptop und/oder eurer iPad durch die Gegend tragt. Eine unabhängige Jury, nämlich ich, wird dann aus allen Einsendungen eine Vorauswahl treffen und die 10 hässlichsten Taschen heraussuchen. Diese werden dann hier im Blog präsentiert und ihr dürft per Voting abstimmen, wessen Tasche so unfassbar hässlich ist, dass er oder sie eine neue Unit Portables verdient hat.

Sendet eure Fotos an hello@derbastard.com mit dem Betreff ‘Unit Portables’.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen und ich behalte mir selbstverständlich vor, alberne Einsendungen wie Schuhkartons oder Aldi-Plastiktüten direkt zu disqualifizieren. Es sollten schon die tatsächlichen Taschen sein, mit denen ihr eurer Notebook oder Tablet in die Schule, die Uni, die Werbeagentur oder zu Oma und Opa transportiert.

Ach ja, ausserdem bin ich hier Chef und kann die Regeln jederzeit ändern oder das Gewinnspiel komplett abblasen. Hihi… blasen.

Ich freue mich auf eure Einsendungen und wünsche euch viel Glück.

It was just a question of time.

Podcast Nr. 522: 1955 mal zwei minus eins

Der ältere Bruder, das schwitzende Auto, das ruhige Wochenende, das fehlende Kabel, die nicht einfache Führung, die nicht funktionierenden Frauen, die versprochenen Burger, die klaren Ansagen, das asoziale Pack im McDonald’s, die leider nicht weggesprengten Hände und was ich bis zum Schluss nicht wusste und was auch nicht mehr in der Aufnahme ist: Der Mekkes Mann hat in seiner unendlichen Dummheit nur einen 1955er eingepackt, und dafür wünsche ich ihm die Pocken und die Beulenpest an den Pimmel.

Podcast Nr. 521: The most hated Taubenzüchter

Hallo im Jahr der Apokalypse, hallo und tschüss erstes Gehalt des neuen Jahres, hallo Internetspastis, tschüss Internetscheisse, hallo neue dinge im neuen Jahr, hallo Magazin, hallo neuer Prakticunt, hallo 1955 und tschüss Akku.

Höchstwahrscheinlich werde ich wieder ein digitales Magazin veröffentlichen.

In Kürze werde ich die zweite Ausgabe des ‘Best of Bastard’ PDF Magazins veröffentlichen. Während der Arbeit daran keimte in mir die Idee und der Wunsch, das ursprüngliche Magazin, welches die Basis für die beiden Best Of Ausgaben darstellte, wieder aufleben zu lassen. Dazu mal an dieser Stelle ein paar wirre und unsortierte Gedanken.

Damals, in meinem ersten Internetleben, dass kaum einer von euch kennen wird, war ich Mitbetreiber eines Design Portals und das Bastard Magazine war so ziemlich der Höhepunkt einer Geschichte, die Ende 2001 begonnen hatte. Das Magazin war in der internationalen Designerszene durchaus bekannt und relativ erfolgreich. Aber irgendwann fehlte mir einfach die Zeit, weitere Ausgaben zu veröffentlichen. So um 2008 war dann sowohl mit dem Design Portal als auch mit dem Magazin Schluss. Mittlerweile habe ich wieder etwas mehr Zeit und vor allem auch die gottverdammte Lust dazu, das Teil wieder an den Start zu bringen.

Wer nicht weiss, worum es sich beim Bastard Magazine handelte, kann das hier noch mal kurz nachlesen. Im Grunde war es ein Kunstmagazin mit den Arbeiten verschiedenster Künstler und kreativer Menschen, das von der Partizipation eben dieser lebte. Und irgendwie reizt es mich, das Ding wieder zum Laufen zu bringen. Natürlich sind seit der Veröffentlichung der letzen Ausgabe ein paar Jahre ins Land gegangen, und man müsste sich über die technische Seite ein paar neue Gedanken machen. War das Teil damals noch einfach nur eine PDF Datei, ein Format, welches damals für derartige Magazine der letzte Schrei war, hat man ja heute ganz andere Möglichkeiten.

PDF Dateien wurden seinerzeit von Flash animierten Magazinen abgelöst, was heute auch schon wieder ein Ding von vorgestern ist. Man sollte definitiv die Möglichkeiten nutzen, die das iPad heute bietet, ist es doch als Konsumgerät für digitale Magazine eines der derzeit besten. Interaktive Elemente wie Musik und Videos sind bei heutigen Publikationen mittlerweile absoluter Standard. In diesem Bereich habe ich noch jede Menge Wissenslücken, die erstmal geschlossen werden müssen. Auch muss entschieden werden, auf welchem Weg ein solches Magazin zu den Leuten auf die Geräte kommen soll. Als App im Store? Vielleicht doch als PDF via Issuu? Oder ganz anders? Baker bietet auch ganz interessante Ansätze. Und Adobe scheint mit InDesign und seiner Digital Publishing Suite auch eine recht ansprechende Lösung zu sein. Aber da muss ich mich erstmal genauer informieren. Kann ich einfach so Dateien erstellen, die jeder auf seinem iPad betrachten kann, oder muss ich zwangsweise eine App für den AppStore erstellen? Bleibt das Magazin wie damals kostenlos, oder werde ich es nur gegen Geld rausrücken? Kann ich Sponsoren dafür begeistern?

Viele Fragen, die mir im Moment durch den Kopf gehen, und die erstmal geklärt werden müssen. Aber die Möglichkeiten, die man heute beim Veröffentlichen eines digitalen Magazins hat, machen mich schon ganz hibbelig und am liebsten würde ich schon gestern mit der Arbeit daran anfangen. Aber im Moment beschränke ich mich darauf, hier mal das Thema anzureissen und mir hinter eurem Rücken schonmal ein paar Notizen zu machen.

Leute die mitmachen wollen, egal in welcher Form, ob als Partizipanten, Helfer für jegliche redaktionelle Arbeit oder gar als zukünftige Sponsoren oder Medienpartner, dürfen sich gerne via magazine@derbastard.com bei mir bemerkbar machen. Ich bin absolut euphorisch und gespannt, ob der Relaunch klappen wird.

Gleiche Idee, gleiches Konzept, und doch nicht geklaut.

The idea behind BASTARD was to bring together photographers, writers, illustrators, graphic designers, musicians and typographers to create a solid and unique book that also functions as a work of art.

Bastard Project

Lustig. Das gleiche machte ich damals mit dem Bastard PDF Magazin. Vor einer halben Ewigkeit, im Jahre 2005. Auch mit jeder Menge internationaler Künster. Gut, dass mein Projekt schon älter ist, der Shitstorm wäre sonst wohl apokalyptisch geworden. Das beweißt doch mal wieder, das mehrere Menschen tatsächlich zur fast gleichen Zeit die gleiche Idee haben können.

Im Übrigen überlege ich schon seit längerem, das Ding wiederzubeleben. Aber dazu vielleicht später mehr.

Natürliche Entgiftung.

Viele Menschen nehmen sich ja zum Jahreswechsel Dinge vor. Mit dem Rauchen aufhören, den Speck von den Rippen bekommen oder sich einen Menschen aus Leichenteilen basteln. Mein Körper hat sich, ganz ohne Absprache mit mir, vorgenommen, sich zu entschlacken und zu entgiften. Das fing heute Nacht an und ging bis in den späten Morgen. Der Auslöser, der meinen Körper auf diese nicht ganz so angenehme Idee brachte, war wohl die Remoulade von gestern Abend, die möglicherweise von Terroristen vergiftet wurde, um meine Existenz auszulöschen. Vielleicht war sie aber auch einfach nur nicht mehr gut.

Jedenfalls ist es immer wieder erschreckend, wie sehr es doch an den Kräften zerrt, wenn der Körper über mehrere Stunden versucht, mit aller Gewalt den Mageninhalt wieder ans Tageslicht zu befördern, und zwar nicht auf dem von der Natur vorgesehenen Weg, sondern direkt wieder rückwärts, wo er herkam. Zumindest bin ich jetzt leer und so fühle ich mich auch. Nachdem nun alles raus ist, schreit mein Magen bereits wieder nach etwas neuem. Entscheiden kann er sich auch nicht, die dumme Sau. Ich bin mir noch nicht sicher, welche Art der Nahrung ich jetzt zu mir nehmen sollte, und welche Konsistenz sie haben sollte. Flüssig wäre vielleicht das beste, da ist im Zweifelsfall der Weg zurück ans Tageslicht einfacher. Dicke Fleischbrocken hochwürgen macht niemand gerne. Ausser Hunde vielleicht. Die schauen danach ziemlich dumm aus der Wäsche und freuen sich, dass noch was zu fressen da ist, bevor sie ihr eigenes Erbrochenes wieder in sich aufnehmen. Hunde sind widerlich.

Katzen kotzen auch regelmässig. Allerdings meistens nur kleine Fellballen. Kommt davon, weil sich Katzen mit der Zunge waschen. Wer Haare aufleckt, würgt diese irgendwann wieder hoch, wenn sie im Magen eine stattliche Menge erreicht haben. Das ist auch der Grund, warum sich Frauen ihren Intimbereich rasieren. Sie waren es einfach leid, wenn die Männer während der neuesten Episode von ‘Sturm der Liebe’ vom Sofa aufspringen und einen Ballen Schamhaare auf den neuen Ikea-Teppich würgen, der sich von den letzten nächtlichen Liebesspielen in ihrem Magen angesammelt hat.

Alles also ziemlich zum kotzen. Mir geht’s nach sechs Stunden Schlaf allerdings schon um einiges besser, als noch heute Nacht und ich bin mehr als beruhigt, dass ich morgen meinen freien Tag habe und diesen noch nutzen kann, um wieder komplett zu regenierieren.

 Vor 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ...86 87 88 Zurück