Podcast Nr. 520: E-mail von Hitler

Schöne drei Weihnachtsfeiertage gehabt, der Teddy in der Starzone, der verspätete GLS-Mann lief mir in die Arme, manche Dinge müssen noch ein wenig halten, andere müssen ein bisschen verschoben werden, wir warten auf Bonbons, der Krieg gegen die Maschinen beginnt, wo sind all die WLANs hin und ich hätte ihm so gerne ins Auge gepiekst.

Locker in die Tasche stecken.

Vor einigen Tagen entdeckte ich die Unit Portables Taschen im Internet. Noch bevor ich eine besaß, lobte ich die Teile bereits in höchsten Tönen auf Twitter und im Podcast. Und weil ich bestechlich bin, einigte ich mich nach einem kurzen und netten Maildialog mit Pernilla darauf, dass ich die Taschen zu einem sehr attraktiven Preis erstehen kann, wenn ich im Gegenzug ein paar nette Worte darüber im Blog verliere. Nachdem die Tasche nun knapp eine Woche in meinem Besitz ist, fällt mir ein positives Feedback absolut nicht schwer.

Ich mache ziemlich viel Kram im Internet und mit dem Computer allgemein. Ich besitze eine gute Hand voll Geräte und Dinge, die ich gerne immer dabei haben möchte. Dazu zählen beispielsweise mein MacBook, mein iPhone, mein iPad, mein Aufnahmegerät, die entsprechenden Kabel, mein Taschenbegleiter und diverse andere Kleinigkeiten. Und ich suchte schon seit Ewigkeiten eine Tasche, mit der ich mein Zeugs vernünftig, ordentlich und sicher durch die Gegend transportieren kann. Laptoptaschen waren mir oft zu gross, zu klobig und allgemein zu hässlich. Normale Umhängetaschen, wie ich sie bereits lange und gerne benutze, bieten nicht genug Komfort, um darin derart wertvolle Geräte zu transportieren. Alles fliegt durcheinander, wird dreckig und ausserdem mangelt es diesen Taschen oft an einer gewissen Stabilität. Sie schlappern entweder an einem runter oder gammeln auf der Couch oder dem Autositz rum.

Die Unit Portables sind meiner Meinung nach das fehlende Bindeglied zwischen diesen beiden Taschenvarianten. Sie sind robust, sie bieten viel Stauraum, sie sind angenehm zu tragen und sehen dabei noch verdammt gut aus. Ausserdem bieten sie mir immer genau so viel Stauraum, wie ich gerade brauche. Das Sortiment von Unit Portables besteht, wie der Name schon sagt, aus Units. Das ist die Bezeichnung für die Taschen. Zur Zeit gibt es vier Units.

Unit 1 – Die Schultertasche

Unit 1 ist die eigentliche Schultertasche. Sie hat die Form einer Plastiktüte, wenn ich das mal so salopp vergleichen darf, und kann im Grunde genau so getragen werden. Ausserdem ist ein verstellbarer Gurt angebracht, dank dem man sich die Tasche auch ganz bequem über die Schulter hängen kann, wie der Name schon sagt. Die Tasche ist aus robustem Polyester, wiegt leer knapp 600 Gramm und ist zur Zeit in 7 (in Worten: Sieben!) verschiedenen Farben erhältlich. In ihr kann ich mein Macbook transportieren, welches seinen Platz im Innern der Tasche in einer weiteren Tasche findet, die mit einem Reissverschluss verschlossen werden kann und verstärkte Wände besitzt, damit dem guten Stück nichts passiert. Dazwischen ist natürlich noch Platz für andere Dinge, wie beispielsweise meinen Taschenbegleiter von Roterfaden. Ausserdem gibt’s vorne noch ein weiteres Fach, vielleicht für Briefe oder andere Dokumente, die man dabei haben möchte. Die Tasche wird oben durch zwei Druckknöpfe verschlossen.

Unit 2 & 3: Kabel und iPhone

Die Unit 2 ist bestens geeignet, um so ziemlich alles an Kabelzeugs dort unterzubringen. Vom Macbook Ladekabel bis hin zum USB Kabel für iPhone und Aufnahmegerät. In die dritte Unit kann man wahlweise sein iPhone oder vielleicht sein Portmonee packen. Ich habe darin meine Kopfhörer und mein Aufnahmegerät. Die beiden kleineren Taschen lassen sich mit einem Reissverschluss verschliessen. Und jetzt kommt’s: An der Rückseite der beiden kleineren Taschen befinden sich Schlaufen mit Druckknöpfen, mit denen man die Taschen bei Bedarf an der Schultertasche befestigen kann. Und zwar sowohl aussen als auch innen. Das bedeutet, dass ich immer nur die Taschen mit mir herumschleppe, die ich auch wirklich brauche. Das ist unfassbar praktisch. Ist die Schultertasche voll mit Zeugs, knipse ich die beiden kleinen Taschen einfach aussen an die Unit 1. Habe ich nicht soviel Kram dabei, kann ich die kleinen Taschen auch in der grossen Tasche verschwinden lassen, oder ich lasse sie einfach ganz weg. Die freien Schlaufen an und in der grossen Tasche kann man übrigens auch prima nutzen, um daran Kugelschreiber zu befestigen. Grandios.

Unit 4: Das iPad

Unit 4 ist für das iPad gedacht. Diese Tasche hat im Grunde das gleiche Design wie die Unit 1, nur kleiner. Das iPad passt perfekt hinein und die Tasche kann mit zwei Klettverschlüssen verschlossen werden. Natürlich besitzt auch die iPad Tasche Druckknöpfe, mit der sie an oder in der Unit 1 befestigt werden kann. Ausserdem hat auch die iPad Tasche noch ein zusätzliches Fach auf der Vorderseite. Ideal für iTunes Karten oder Broschüren oder dergleichen.

Fazit

Die Taschen sind, wie bereits erwähnt, aus robustem und widerstandsfähigem Polyester, wirken gut verarbeitet und sehr edel und besitzen jeweils ein Label, auf dem ihre Bezeichnung steht. Der zur Verfügung stehende Stauraum ist absolut ausreichend, um seinen ganzen Apple Kram und noch diverse andere Dokumente, Organizer oder was man halt so mitnimmt, zu transportieren. Ich transportierte damit alle Dinge, die ich weiter oben erwähnte, und hatte immer noch Platz übrig, um einen recht klobigen Klappwecker, das iPhone 4S samt Verpackung, mein Portmonee und einen ganzen Stapel Dokumente darin verschwinden zu lassen. Die Schultertasche ist für 13 Zoll und 15 Zoll MacBooks verfügbar.

Für mich ist die Unit Portables höchstwahrscheinlich die letzte Tasche, die ich mir in meinem Leben gekauft habe. Ich habe tatsächlich nichts Negatives daran auszusetzen und bin schon auf die Units 5 bis 11 gespannt, die laut Website bereits in der Entwicklung sind und mit denen man im Frühling 2012 rechnen darf. Von mir: Absolute Kaufempfehlung!

Ich habe übrigens alle Bilder aus dem Pressebereich der Seite geklaut, weil sie so gut sind, dass ich es nicht für nötig hielt, noch selbst Fotograf zu spielen. Dafür sind Pressebereiche schliesslich da.

Blick zurück nach vorn.

Das Jahr 2010 war, bis auf die Tatsache, dass ich im April einen neuen, grossartigen Job bekam und im November eine tolle Frau kennen lernte, ziemlich beschissen. 2011 wurde um einiges besser, hatte viel mehr positive Momente und Erfahrungen zu bieten und machte mein Leben wieder ein ganzes Stück besser. Und aktuell sieht es so aus, als ob 2012 ein wirklich großartiges Jahr werden könnte.Und obwohl ich 2011 keine hippe Internetfirma gründete, gibt’s hier trotzdem eine kleine Rückblende der Ereignisse des letzten Jahres, zumindest der Ereignisse, die euch etwas angehen.

Januar

Ich kaufte mir ein Wacom Bamboo und zeichnete unter anderem Giraffen und Elefanten. Mittlerweile zeichne ich weniger, weil mir einfach die Ruhe und die Zeit dafür fehlt, ich habe mir aber vorgenommen, wieder mehr zu machen und auch im Blog zu veröffentlichen. Ausserdem kaufte ich mir ein iPad und wurde sowas wie ein Mitschreiber bei Nerotunes, wo ich gelegentlich Musikrezensionen veröffentliche.

Februar

Zwei mehr oder weniger besondere Podcastmomente prägten den Februar. Die relativ unspektakuläre, aber überdurchschnittlich lange 400. Folge wurde veröffentlicht und bei einem Besuch bei Christian durfte ich bei der Liveaufnahme des Podsafe Metal Pilot Podcasts als Co-Moderator fungieren, das ganze wurde Teil meiner Episode mit der bedeutungsschwangeren Nummer 404.

März

Das Weib und ich machten Urlaub. In Baden-Würtemberg direkt am Drei-Länder-Eck. Erhohlung pur. Jede Menge gesehen, jede Menge erlebt. Die Familie der Frau an meiner Seite kennengelernt und für durchweg gut befunden. Nebenbei musste ich mich mal wieder mit Idioten abgeben und zu bestimmten und immer wieder beliebten Themen Stellung nehmen. Das habe ich mir mittlerweile (und glücklicherweise) aber auch abgewöhnt. Die selben Idioten waren übrigens auch die ersten, die dumme Kommentare schrieben, als ich meine ersten Artikel bei Amy&Pink veröffentlichte, zu deren Team ich seit März gehörte. Mittlerweile wurde ich stillschweigend wegrationalisiert, was mich nicht stört, da meine Anzahl an eingesendeten Texten in den letzten Wochen ziemlich genau in Richtung null tendierte. Mir fehlte einfach die Zeit und die Inspiration. Außerdem mache ich Dinge nicht gerne auf Bestellung, und mehr oder weniger tiefsinnige Texte für spätpubertierende kann ich auch auf meinem eigenen Blog posten.

April

Im April war ich voller Euphorie für die Elektrozigarette, mit der man immer und überall seinem Laster frönen kann. Ging auch ein paar Wochen ganz gut. Aber irgendwie verlief sich das ganze dann wieder im Sand. Zum einen hörte man immer mehr schlechtes über die Inhaltsstoffe des Liquids (Ja ich weiß, Rauchen ist generell ungesund, aber in normalen Zigaretten ist weitaus weniger Chemie drin, was ich dann doch etwas beruhigender finde, da ich dann doch nicht ganz so früh sterbe) und das Handling erwies sich eindeutig als zu aufwendig. Nur zur Info: Ich rauche noch immer. Was für mich okay ist. Möglicherweise sterbe ich früher und wahrscheinlich auch qualvoller als ihr, aber das ist mir egal. Ja, das ist unglaublich dumm, so zu denken, aber ich bin suchtkrank und mein Kopf kann nicht nein sagen. erspart mir eure Belehrungen, danke.

Außerdem kam mir die Idee, den May 1st Reboot wieder aufleben zu lassen. Damals war es noch eine Ewigkeit bis zum nächsten 1. Mai und jetzt sind es nur noch knapp vier Monate. Keine Ahnung, ob ich das realisiert bekomme, aber wenn ihr euch mit PHP MySQL und diesem ganzen Webseitenprogrammierkram auskennt, dann meldet euch doch mal bei mir, zwecks Zusammenarbeit.

Mai

Ich tauschte meinen iMac gegen ein MacBook, weil ich gerne wieder etwas mobiler sein wollte und habe diese Entscheidung bis jetzt kein Stück bereut.

Ich wurde von Radio Fritz interviewt, was seltsam aber interessant war, mich jedoch kein Stück weitergebracht hat. Kurz danach verpasste ich diesem Blog, der in den letzten Monaten designtechnisch jede Menge Ups und Downs hatte, allerdings mehr Downs, wie ich fand, ein kleines Realign. Alles etwas klarer und minimalistischer und weniger grafisches Gewichse. Und obowohl es mir egal ist, nur mal eben für’s Protokoll: Meine Neuausrichtung, was das Design betraf, kam noch vor der von Herrn Wichmann. Nicht, das es mir wichtig wäre, dass zu erwähnen, aber ich nehme gerne dummen Nervensägen den Wind aus den Segeln.

Juni

Seit ich damals im Wahn die ersten 172 Episoden meines Podcasts aus dem Internet löschte, kamen immer wieder Anfragen herein, wie und wo man noch an diese Episoden herankommen könnte. Um diesen Durst nach dem alten Kram zu stillen, veröffentlichte ich die Podcast DVD mit den ‘verlorenen Episoden’, welche auf 25 Stück limitiert waren und für schmales Geld bestellt werden konnten.

Ausserdem schenkte Anna FrOst mir ihr altes Ikea Sofa. Das ist jetzt vielleicht nichts besonderes, aber die gute Anna wird höchstwahrscheinlich irgendwann mal eine ganz berühmte Mode-Journalisten-Hippe oder sowas und dann kann ich ihr altes Sofa für dickes Geld bei Ebay versteigern. Razingers oller Volkswagen lässt schön grüssen.

Juli bis September

Ich habe meinen iPod Classic im Klo versenkt, wurde von einer dubiosen Headhuntig Firma umworben, habe eine Lesung des Vergrämers besucht und hatte den wohl besten Onrie-Avatar von allen.

Ich kaufte mir, dank euer Spenden und dem Erlös aus dem Verkauf der Podcast DVDs, ein neues Aufnahmegerät um die Qualität meines Podcasts und das Handling beim Aufnehmen um 150 Prozent zu verbessern. Ausserdem besuchte ich natürlich wieder das M’Era Luna Festival, brachte aber außer einem tanzenden Girl nicht viel mit und gestaltete das wohl coolste Bandshirt aller Zeiten.

Ich nahm mir vor, mein persönliche Planung und Ausführung von Aufgaben und Terminen zu verbessern und gönnte mir dafür extra den besten Organizer, den es gibt.

Ausserdem zeichnete ich einen Avatar für @eingenickt, den er bis heute benutzt, was mich ein kleines bisschen stolz macht , und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben geflogen.

Oktober bis Dezember

Meine Fotoseite ramtamtam.org ging online. Ich erklärte, warum ich kein iPhone 4S brauchte und kaufte mir ein iPhone 4. Ich schenkte meinen Weib einen neuen Monitor und ein nicht ganz so neues iBook, ich entfernte die Kommentarfunktion im Blog und fühlte mich von da an um einiges besser, ich kaufte mir alle Alben der Smiths, ich schaute meiner Freundin zu Liebe mit ihr den Sex and the City Film, ich bekam die Steve Jobs Biografie mit Widmung des Autoren geschenkt, ich kaufte mir eine neue Tasche für meinen Apple Kram und ein neues iPhone 4S.

Überhaupt kaufte ich dieses Jahr ziemlich viele Dinge. Aber das ist jetzt erstmal vorbei, denn ich habe jetzt alles.

Die Zue Kunft

Nach einer ganzen Weile blicke ich zum Jahresende so optimistisch nach vorne auf das kommende Jahr, wie schon lange nicht mehr. Einige sehr gute Dinge werden passieren, die mein Privatleben merklich verbessern werden. Einige andere Dinge, die das selbe tun werden, sind bereits geplant. Alles tatsächlich ziemlich gut im Moment.

Für den Blog ist für das kommende Jahr auch das eine oder andere geplant. Unter anderem wird es die zweite Ausgabe des Best of Bastard PDF Magazins geben, ich werde einige neue Motive für den T-Shirt-Shop erstellen und irgendwie auch die alten Podcast-Episoden wieder ins Netz schubsen.

Ansonsten bleibt alles anders und ihr mir hoffentlich weiterhin gewogen. Danke und alles Gute. Auch beruflich.

Warum ich mir das iPhone 4S doch kaufte.

Im Grunde wusste ich bereits vor der heutigen Keynote, dass das neue iPhone nicht für mich in Frage kommen wird, da das iPhone 4 auch jetzt noch immer zweifelsfrei ein sehr gutes Gerät ist und ich nicht bereit bin, für die neuen Features eine weitaus höhere Summe an monetären Mitteln auszugeben. Sicherlich gibt es ein paar wirklich gute und nennenswerte neue Features, diese rechtfertigen es in meinen Augen aber nicht, knappe 300 Euro auf den Tisch zu legen, nur damit die Kamera schneller benutzbar ist oder ich mit meinem iPhone reden kann.

Der Bastard

Oben meine Meinung zum neuen iPhone 4S Anfang Oktober diesen Jahres. Und jetzt hab ich es doch. Warum? Nun ja, sagen wir so: Sowohl die Gelegenheit, also auch das iPhone waren sehr günstig, und da musste ich die erstgenannte einfach beim Schopfe packen. Mein persönliches Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Und mein Weib bekommt das 4er und wird mich dafür für immer und ewig verehren.

2. Weihnachtsfeiertag.

Podcast Nr. 519: Wir warten auf den Christmann

Endlich ist der Weihnachtsscheiss vorbei, das iPhone gibt’s leider erst am Mittwoch, wenn die Puppen mir Todeslisten ins Ohr säuseln, die beste Tasche vonner ganzen Welt, zuhause Pflegen ist die Zukunft und ich bin für Fixtermine zur Löffelabgabe.

 

Neues Shirt-Motiv im Shop

Hallo, ich habe das Design des Shops überarbeitet, weil das letzte bereits mehr als nur angestaubt war. Im Zuge dessen, und um euch natürlich einen Anreiz zu geben, dort mal wieder vorbeizuschauen, habe ich ein neues Motiv eingestellt. Kleiner Tipp: Es hat etwas mit Tentakeln zu tun.

Podcast Nr. 518: Böllaaah!

Todesfälle vor den Feiertagen, wenn Arbeitslose Geld in die Luft sprengen, die guten alten Frikos von vor 1000 Jahren, die Unit Portables ist endlich da und vor Weihnachten gibt’s bestimmt noch was oder auch nicht, vielleicht aber wohl doch.

 

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