Anna und Jakob suchen eine Wohnung in Hamburg.

Kaum sind die letzten Umzugskartons ausgepackt, können wir sie auch wieder packen – das Erste OGzieht um. Beruflich zieht es Jakob und mich in die Hansestadt und das ist ziemlich aufregend! Elvis hält es auch noch kaum auf dem Sofa, der Kurze ist mega hibbelig und freut sich, dass er nun bald bei der steifen Briese mit geeignetem Jäckchen seine Skillz als Flugdrachen austesten kann.

Erstes Obergeschoss→

Hamburg ist eine tolle Stadt, allerdings wohnen mir da zu viele selbstverliebte Inzest-Hipster. Aber das muss ja jeder selber wissen. Falls also vielleicht gerade eure Oma die Ohren angelegt hat und ihre Wohnung jetzt bald frei wird, dann meldet euch doch bei Anna, Jakob und Elvis, bei dem es sich, glaube ich, um so eine kleine Taschenratte handelt, die unter die Kategorie Nagetier fällt und deswegen auch in Wohnungen gehalten werden kann, in denen Hunde nicht erlaubt sind.

Podcast Nr. 517: Nächte am Heizkörper

Anstrengende Tage und quietschendes Scheibengewisch, Lichterketten of Death and Doom, Tennislegenden geben einen Fick um Grammatik, neue Schuhgrösse, je munterer desto düdeldü, morgen früher raus wegen den verdammten Drecksblagen und beste Grüsse an den @geheimratd.

 

Das Coolness-Diktat

Wie hat es die Firma Apple, die in einer bescheidenen Garage in Kalifornien ihren Anfang nahm und zu einem weltweit agierenden Konzern aufgestiegen ist, geschafft, die Kunden selbst zu den effizientesten Missionaren der Marke zu machen? Sogar das Logo – ein angebissener Apfel – steht für Rebellion und Freiheit.

arte.tv→

Nette, hübsch fotografierte Doku, die versucht zu beleuchten, warum wir Apple Produkte so gerne benutzen und wie genau wir das tun. Hierzu gibt es Statements aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Vom Psychologen über den Fotografen bis hin zum Grundschullehrer. Alles in allem erfährt man nicht wirklich viel neues, dennoch ein ganz witziger Bericht. Die Tatsache, dass Kinder in englischen Schulen tatsächlich fast ausschließlich mit den iPad lernen, hat mich beeindruckt. Der Film kann noch bis heute (Dienstag) Abend, 20 Uhr auf arte+7 online angesehen werden.

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Bilderflut.

Vor ein paar Tagen kaufte ich mir Aperture 3. Seitdem habe ich das Programm exakt dreimal geöffnet, um es nach einer ganzen Weile extrem gefrustet wieder zu schliessen, ohne wirklich etwas sinnvolles erreicht zu haben.

Was das Problem ist? Die Organisation meiner Fotos. Möglicherweise bin ich zu dumm, möglicherweise erschlägt mich aber auch der Funktionsumfang des Programms. Vielleicht gehe ich aber auch einfach alles aus der falschen Richtung an. Ich kann noch nicht einmal genau erklären, was mein Problem ist. Irgendwie ist es das Verständnis der sinnvollen Nutzung von Stacks, Alben, Ordnern und Projekten. Und dazu noch die Sache mit dem Fotostream. Ich weiss nicht, ob ich Alben in Projekte oder Projekte in Ordner anlege, ich begreife nicht, welche Fotos aus meinem Fotostream jetzt tatsächlich auf meiner Festplatte sind und welche noch in der Wolke schweben, in habe keine Ahnung, wie ich Fotos aus der Wolke auf meinen Computer bekomme und überhaupt habe ich noch nie ein wirklich gutes System im Kopf gehabt, wie ich Fotos sinnvoll und effektiv sortieren und organisieren soll.

Ich habe einen Fotostream, ich habe Projekte von Fotostreams aus diversen Monaten, und ich habe meine normalen Fotos auf der Festplatte. Manche Bilder sind doppelt, andere tauchen hier auf und dort nicht und wieder andere erscheinen nicht mehr, sobald ich sie in ein Projekt verschoben habe. Ausserdem kann ich irgendwie nicht erkennen, welche Bilder aus dem Fotostream sich jetzt bereits auf meiner Festplatte befinden. Und überhaupt weiss ich nicht so wirklich wo in anfangen soll.

Ich bin überzeugt, dass Aperture ein absolut fantastischen Programm ist, und ich bin mir fast sicher, dass es an mir liegt, dass ich es nicht vernünftig nutzen kann. Ich bin unfassbar ungeduldig und möchte bei Programmen mit einer derartigen Fülle an Möglichkeiten und Funktionen am liebsten alles sofort ausprobieren und beherrschen. Und wenn ich nicht nach 40 Sekunden positive Ergebnisse bekomme, frustriert mich das. Tutorials bei Youtube gibt es in erschöpfender Menge. Nur leider befassen sich die meisten davon mit der Bearbeitung der Bilder, was absolut nicht mein Problem ist, sondern vielmehr das Ordnen. Ich bin da etwas krankhaft besessen und hätte meine Fotosammlung gerne so übersichtlich wie nur irgend möglich. Das scheitert momentan allerdings sowohl an der praktischen Umsetzung, weil ich mit dem Programm nicht zurecht komme, als auch an der Theorie, weil ich nicht wirklich weiss, wie ich meine Bilder sortieren soll.

Ich schrieb bereits vor einer Weile in diesem Beitrag, dass ich sämtliche Fotos löschte um sauber bei null anzufangen. Tja, irgendwie stehe ich jetzt allerdings wieder vor dem selben Problem wie vor ein paar Wochen: Wie und wo anfangen?

Wie macht ihr das? Schubst ihr wirklich jedes noch so beknackte Bild in eure Mediathek und fasst die guten dann zu Alben, Ordnern, Projekten oder was auch immer zusammen? Oder sortiert ihr bereits vorher aus? Behaltet ihr neben den bearbeiteten auch die originalen Fotos? Nach welchen Kriterien sortiert ihr eure Bilder? Themen? Datum? Und was macht ihr mit einzelnen Fotos, die zu keiner Serie gehören? Trotzdem in Ordner oder Alben anlegen, oder einfach irgendwo verwesen lassen? Schreibt mir doch mal eine Mail und teilt mir mir, wie ihr mit Aperture oder iPhoto arbeitet um Übersicht in eure Bilderflut zu bekommen.

Danke.

Demnächst verfügbar.

Podcast Nr. 516: Ich volgograd nur mal was klarstellen

Morgendliche Sperrmüllerei, Witzebücher für alle, wenn der Onkel mit dem Neffen, neue Taschen an alte Adressen, und ich will Philipps Bild haben.

 

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iTunes Match vs. iPod Classic

Ich muss zugeben, dass ich mich bis gerade eben tatsächlich noch nicht mit iTunes Match auseinandergesetzt hatte. Umso begeisterter bin ich von diesem Dienst und der Tatsache, dass er seit heute auch in Deutschland verfügbar ist.

Die Möglichkeit, meine gesamte Musik immer dabei zu haben, kannte ich bisher nur von meinem guten alten iPod Classic, den ich im Sommer mal vorsichtshalber im Klo versenkte und der jetzt nur noch dazu benutzt werden kann, um Unebenheiten im Fussboden auszugleichen, damit der Tisch nicht wackelt. Nächsten Monat wollte ich mir eigentlich einen neuen iPod Classic zulegen, weil ich den Komfort, ständig und überall auf meine gesamten Musiktitel und Podcasts zuzugreifen, überaus praktisch finde. Wiedergabelisten in iTunes erstellen, auswählen und dann mit dem iPhone zu synchronisieren, immer in der bangen Hoffnung, dass der Speicherplatz reicht, ist einfach unglaublich umständlich. Und vielleicht möchte ich ja, wenn ich nachmittags unterwegs bin, ein Lied hören, an das ich am Vorabend beim Synchronisieren nicht gedacht habe und schon ist das alles für den Arsch. Auf den iPod habe ich einfach meine gesamte Mediathek geschubst (Filme jetzt vielleicht mal ausgenommen) und fertig. Dennoch musste natürlich auch hier von Zeit zu Zeit synchronisiert werden, um neue Podcastepisoden oder neu erworbene Musik wieder auf den kleinen Kasten zu bekommen.

Jetzt werde ich, statt mir für 229 Euronen einen Classic zu kaufen, iTunes Match für 25 Steine im Jahr abonnieren und kann damit sowohl auf meinem iPhone als auch auf meinem iPad auf meine gesamte Musik zugreifen. Das ist günstiger, bequemer und ich muss nicht noch ein Gerät mit mir herumtragen. I like. Für die Podcasts benutzte ich seit kurzem Instacast auf dem iPhone, welches ganz wunderbar ist. Nicht heruntergeladene Episoden kann ich streamen und alles in allem ist Instacast mindestens drölf mal besser als die Apple-eigene Lösung zur Podcastverwaltung auf dem iPhone.

Ja, ich kenne Spotify. Ich habe aber keine Lust, mich dort anzumelden, für einen Pro-Account 10 Euro im Monat zu bezahlen, mich dafür wieder bei Facebook anzumelden und noch ein weiteres Programm neben iTunes und Instacast zu nutzen. Ich möchte auch nicht über social network Dingse mit anderen meine Musik teilen und darüber diskutieren, das mache ich bereits erfolgreich fast gar nicht mehr bei Last.fm. Spotify mag ja vielleicht unfassbar gut sein, ist aber nichts für mich.

Und ja, wenn iTunes Match meine Musik in die Cloud schaufelt, haben alle Menschen bei Apple Einblick in meine Mediathek und wissen, welche Songs ich besitze und höre und verkaufen diese Informationen möglicherweise an blutsaugende Bosse aus der Musikindustrie oder an die Stasi, was mir allerdings unfassbar egal ist.

Hey Bastard, wie sieht dein Desktop zur Zeit aus?

Ziemlich genau so wie da oben auf dem Bild. Das Wallpaper stammt übrigens von hier.

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