Halde Haniel

3. Oktober. Feiertag. Eine gute Gelegenheit, etwas zu unternehmen. Leider spielte das Wetter nicht so mit, wie man es sich vielleicht für einen Feiertagsausflug gewünscht hätte. Aber da das Weib und ich keine verwaschenen und feuchten Handtücher sind, haben wir uns kurzerhand in wetterfeste Kleidung geschmissen um bei Regen und Wind die höchste Halde des Ruhrgebiets zu erklimmen.

Sowohl Auf- als auch Abstieg waren zwar ein wenig feucht, aber bei weitem nicht so heftig wie der Wolkenbruch, der über uns hereinbrach, als wir die Spitze der Halde und die dort aufgestellten Kunst-Totems erreichten.

Trotz komplett durchnässter Kleidung und einer, aufgrund des starken Regens, ziemlich eingeschränkten Sicht auf das unter uns liegende Ruhrgebiet, war der Ausflug auf 185 Meter über Normalnull eine gelungene Aktivität für einen arbeitsfreien und verregneten Tag.